Knapp 18.000 Kilogramm Kaffee sichergestellt

Zollbeamte stellten knapp 18.000 Kilogramm Kaffee in der Nähe von Gelsenkirchen sicher.
Zollbeamte stellten knapp 18.000 Kilogramm Kaffee in der Nähe von Gelsenkirchen sicher.
Foto: Andreas Bartel
Zollbeamte ziehen LKW auf der A2, Höhe Gelsenkirchen, aus dem Verkehr und entdecken eine fehlende Durchfurhanzeige

Gelsenkirchen.. Zollbeamte des Hauptzollamtes Dortmund zogen am vergangenen Mittwoch, 14. Januar, gegen 15 Uhr einen in Polen zugelassenen LKW auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover auf den Rastplatz „Allenstein“ bei Gelsenkirchen aus dem Verkehr. Der aus Frankreich kommende Laster war auf dem Weg in die Ukraine.

Bei der Durchsicht der Frachtpapiere stellte sich heraus, dass die Ladung aus 17.964 Kilo Röstkaffee bestand. Eine für die Durchfuhr von verbrauchsteuerpflichtigen Waren notwendige Bescheinigung konnte der 47- jährige Kraftfahrer nicht vorlegen. Die Prüfung des Sachverhalts ergab, dass die französische Versenderfirma eine für den Transport notwendige „Anzeige über die Durchfuhr von verbrauchsteuerpflichtigen Waren“ nicht abgegeben hatte. Diese Anzeige hätte vor dem Beginn der Durchfuhr der Ware durch die Bundesrepublik Deutschland beim zentral zuständigen Hauptzollamt Stuttgart abgegeben werden müssen.

Durchfuhranzeige fehlte

„Weil in diesem Fall keine Durchfuhranzeige vorlag, entstanden Steuerschulden in Höhe von über 39.000 Euro“, so Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund. Der Kaffee wurde sichergestellt, weitere Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt in Essen.

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