Keine Händler: Markt steckt im Wintertief

Kein Stand, kein Handel – und demnach auch keine Kunden. Der Platz für den Feierabendmarkt vor der Liebfrauenkirche in der Neustadt blieb Mittwoch verwaist. Der Marktabend fiel aus – mangels Angebot.

Was aussah wie das Ende, war nur ein (weiteres) Zwischentief. Die Botschaft bei Gelsendienste lautet: „Wir haben noch nicht aufgegeben. Es geht weiter. Auch die nächsten Wochen sieht es nicht rosig aus, das ist jetzt schon klar. Aber sich jetzt aus der Neustadt zurück zu ziehen, wäre das falsche Signal“, so Wilhelm Weßels, Leiter Betriebswirtschaft bei Gelsendienste. Nur noch zwei bis drei Händler kamen in letzter Zeit regelmäßig. Doch die machten im Januar oder Februar Urlaub „oder weichen auch vor schlechtem Wetter aus.“ Man bleibe natürlich „am Ball, um den Markt aufrecht zu erhalten“, betont Weßels, doch „es liegt auch an den Händlern und Kunden. Wir können keinen zwingen.“

Im November 2014 ging der „Urban Afterwork Markt“ an den Start. Jeden Mittwoch, so der ursprüngliche Anspruch der Veranstalter, solle er am Neustadtplatz auch junges, städtisches Publikum mit einem entsprechenden Warenangebot anziehen.