Gelsenkirchen

Junge Gesangstalente stellen sich den Juroren

Elisabeth Höving
In der Sparte Popgesang richtete die Musikschule Gelsenkirchen die Regionalausscheidung im Consol Theater aus. Aufmerksam verfolgen die Preisrichter Dr. Catrin Goksch (v.r), Benjamin Peters´und Isabell Classen einen Vortrag.
In der Sparte Popgesang richtete die Musikschule Gelsenkirchen die Regionalausscheidung im Consol Theater aus. Aufmerksam verfolgen die Preisrichter Dr. Catrin Goksch (v.r), Benjamin Peters´und Isabell Classen einen Vortrag.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen. Wer an diesem Wettstreit teilnimmt, hat eigentlich schon gewonnen. Denn der Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ bürgt für ungebrochen hohe Qualität. Einmal im Jahr wetteifern junge musikalische Talente bundesweit um die ausgelobten Preise. Jetzt ist es wieder soweit, der 50. Wettbewerb startet in diesen Tagen auf den Regionalebenen.

Zum Beispiel für junge Pop-Interpreten. Sechs von ihnen betraten am Donnerstag die Bühne des Consol Theaters in Bismarck, um sich in der Kategorie Gesang mit gecoverten, aber auch eigenen Songs den Juroren zu stellen. Die äußerten sich am Ende höchst zufrieden über das hohe Niveau der Sängerinnen und Sänger. Und schickten alle weiter zum Landeswettbewerb, der im März in Bonn stattfindet.

Preisträgerkonzert in Horst

Das beste Ergebnis erzielte Max Brandenburg aus Herne in der Altersgruppe VI, er erlangte mit 25 Zählern die volle Punktzahl, gefolgt von Laura Szymura mit 23 Punkten. Dennis Schulze (Altersgruppe VII) erhielt mit 23 Punkten ebenfalls eine Weiterleitung. In der Altersgruppe V erzielte Sithara Schimaniak 24 und Marie-Claire Olivier 23 Punkte. Elina Diel erhielt 23.

Ob Songs von Whitney Houston, Christina Aguilera oder Stevie Wonder, die jungen Talente wussten mit guter Stimmtechnik und Interpretation zu überzeugen.

Konstant hohes Niveau

Aus Gelsenkirchen kam keiner der jungen Sänger, und das, obwohl gerade die hiesige Musikschule gut aufgestellt ist im Musical- und Popunterricht. „Insgesamt sind Rückgänge bei den Wettbewerbsteilnehmern festzustellen“, sagt Felizitas Hofmann, Regionalleiterin des Wettbewerbs für den Bezirk Ruhr Nord. Das liege an den geburtenschwachen Jahrgängen, aber auch an der Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahren. Das Niveau der Teilnehmer sei dennoch konstant hoch.

Bis zum heutigen Samstag stellen sich die Instrumentalisten, darunter Akkordeonisten und Streicher, in Marl den Juroren vor. Das Preisträgerkonzert erklingt in Gelsenkirchen, und zwar am Sonntag, 27. Januar, um 12 Uhr im Schloss Horst. Der Eintritt ist frei.