Jugendliche aus aller Welt tanzen gemeinsam in Gelsenkirchen

Unermüdlich tanzten die etwa 22 Jugendlichen der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste beim Workshop im Jugendzentrum Tossehof.
Unermüdlich tanzten die etwa 22 Jugendlichen der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste beim Workshop im Jugendzentrum Tossehof.
Foto: Funke Foto Services
Das Jugendzentrum Tossehof organisierte einen Workshop mit rund 22 internationalen Teilnehmern. Auch ein Flashmob in Köln stand bereits an.

Gelsenkirchen. Ausgepowert, aber motiviert und mit großer Begeisterung folgen die rund 22 Teilnehmer des Tanzworkshops der internationalen Jugendgemeinschaftsdienste am Jugendzentrum Tossehof den Anweisung ihres Tanztrainers Tommi. Akribisch gehen sie gemeinsam die Choreografien durch, feuern sich gegenseitig an, loben sich. Kleine Fehler bringt die Tanzcrew so schnell nicht aus der Ruhe. Jeder hilft hier jedem, Teamwork wird großgeschrieben.

Zahlreiche Wasserflaschen stehen im kleinen Saal des Hauses an der Plutostraße in Bismarck zur Erfrischung und Abkühlung bereit. Manche pausierende Teilnehmer halten die Choreografien mit ihrem Handy fest, einige berichten ihren Freunden und Familien von den tollen Erfahrungen und Fortschritten des Workshops. Tanzen verbindet – das beweisen die Teilnehmer, die aus Spanien, Italien, Russland, Türkei, Thailand oder Japan stammen, auf besondere Art und Weise. „Alle Teilnehmer sprechen andere Sprachen, aber durch das gemeinsame Tanzen finden sie eine ganz neue Ebene der Kommunikation“, sagt Verena Holle, die das Jugendzentrum leitet. Insgesamt 19 Tage sind die Tanzfans aus aller Welt in Gelsenkirchen, die gemeinsamen Abende lassen die Teilnehmer in der Jugendherberge „Haus Grimberg“ ausklingen, bevor am nächsten Tag das fünfstündige Training auf die 16- bis 24-Jährigen wartet.

Ein Flashmob vor dem Kölner Dom

Auch außerhalb der Trainingszeiten unternehmen die jungen Tänzer Ausflüge. So ging es für ein Wochenende nach Köln, wo die Workshopteilnehmer vor der Domplatte einen spontanen Flashmob zum Besten gaben – und zahlreiche Leute mit ihrer Tanzlaune anstecken konnten. „Das Projekt ist eine interessante Sache, die Atmosphäre ist total cool. Und die Gelsenkirchener sind echt total nett und freundlich. Ich hätte nicht erwartet, dass der Workshop so toll sein würde“, erzählt die aus Russland stammende Christina mit strahlenden Augen. Ibuki und Ema aus Japan leben für ein Jahr in Deutschland bei einer Gastfamilie. Die beiden Jugendlichen sind froh, an dem Tanztraining teilgenommen zu haben. „Wir haben hier viele neue Freunde gefunden“, freuen sie sich.

 
 

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