JeKits wird Thema im Ausschuss

Die CDU-Ratsfraktion hat die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Mögliche Bewerbung der Stadt Gelsenkirchen um die Teilnahme am Projekt JeKits“ (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen) in die Tagesordnung für die Sitzung des Bildungsausschusses (AfB) am Donnerstag, 5. Februar beantragt.

Bereits in der letzten AfB-Sitzung habe die CDU-Ratsfraktion angefragt, wie die Stadt Gelsenkirchen mit der Neukonzeption des von der schwarz-gelben Landesregierung initiierten Projektes „JeKi“ hin zum Projekt „JeKits“ umgehen werde, teilte die Union jetzt mit. Insbesondere die Frage einer Bewerbung der Stadt unter den geänderten Rahmenbedingungen (Ausweitung des Projektes auf das gesamte Land NRW, Reduzierung der Förderdauer von vier auf zwei Jahre pro Grundschuldkind) sei von Schuldezernent Manfred Beck offen gelassen worden. Gelsenkirchen müsse sich überlegen, ob eine Bewerbung zu den geänderten Konditionen aus pädagogischer wie finanzieller Sicht nun noch sinnvoll sei, gibt die CDU den Dezernenten wieder.

Dazu stellt Julia Rasch, sachkundige Bürgerin der Union im Bildungsausschuss, fest: „Die Bewerbungsfrist endet am 20. Februar. Aus unserer Sicht sollte insbesondere für die Kinder in Gelsenkirchen weiterhin die Möglichkeit bestehen, in der Grundschule ein Instrument zu erlernen und so bereits früh am kulturellen Leben teilzuhaben.“ Leider sei es vielen Eltern ohne Projektunterstützung nicht möglich, ihren Kindern entsprechenden Musikunterricht zu finanzieren.

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