Im Museum kam die Kunst zum 14. Mal unter den Hammer

Zum 14. Mal fiel im Kunstmuseum in Buer der Hammer. Über 100 Besucher kamen, um mitzusteigern. Den Höchstbietenden verkauft wurden 145 Exponate mit Mindestgeboten zwischen einem und 50 Euro.

Zum Start brachte Joachim „Poldi“ Poldenhauer die Gäste in Stimmung – unter anderem ließ er eine Puppe „Finger im Po, Mexiko“ singen und sorgte damit für Lacher und Verwirrung. Auktionator Horst Günter Seibt brachte das erste Werk prompt für 40 Euro an den Mann, doch danach lief es eher schleppend. Erst bei den Bildern von Claudia Karakolidis kam wieder Leben in den Raum. Für 150 Euro ging ihr Werk „Valencia muros“, eine digital bearbeitete Fotografie, über den Tisch. Gerhard Sanders ergatterte das Bild. „Die Künstlerin kannte ich bis dato nicht, aber ich finde die Komposition sehr spannend“, sagte er.

Am Ende kamen 4729 Euro zusammen. „Es hat mich gewundert, dass – obwohl so viele Besucher da waren – viele Werke gar nicht versteigert wurden“, sagte Ulrich Daduna vom Kunstverein Gelsenkirchen, zugleich treibende Kraft dahinter. Trotzdem soll im nächsten Jahr die 15. Kunstauktion im Kunstmuseum stattfinden. Der Erlös geht zur Hälfte an die Künstler und zur anderen an den Kunstverein, um etwa Ausstellungsprojekte zu finanzieren.

 
 

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