Gruppe droht Wahlhelfern der NPD beim Plakatieren Schläge an

Auch die NPD wirbt wie alle anderen Parteien mit Plakaten um Wählerstimmen. Beim Plakatieren in Gelsenkirchen sind Wahlhelfer der Partei bedroht worden.
Auch die NPD wirbt wie alle anderen Parteien mit Plakaten um Wählerstimmen. Beim Plakatieren in Gelsenkirchen sind Wahlhelfer der Partei bedroht worden.
Foto: Getty
Zwei Wahlhelfer der NPD sind in Gelsenkirchen beim Plakate-Aufhängen von einer Gruppe Männern angegangen worden. Wie die Polizei berichtet, sollen die zehn bis 15 Mitglieder des Schalker Fanclubverbands gefordert haben, dass die Plakate wieder abgehängt werden. Ansonsten gebe es Schläge.

Gelsenkirchen. Pikante Auseinandersetzung: Am späten Freitagnachmittag hat eine Gruppe von zehn bis 15 Leuten – laut Polizei sollen die dem Schalker Fanclubverband angehören – in Höhe der Kurt-Schumacher-Straße 140/Einmündung Hubertusstraße in Schalke-Nord zwei 29 und 35 Jahre alte Wahlkampfhelfer der NPD beim Aufhängen von Wahlplakaten für die rechte Partei gesichtet.

Die Schalker forderten die zwei nach Informationen der Polizei energisch auf, die Plakate wieder von den Laternenmasten zu entfernen.

Wahlplakate abgerissen

Gleichzeitig sei ihnen Schläge angedroht worden. Die Helfer haben das gerade angebrachte Plakat umgehend entfernt, andere Wahlwerbungen wurden durch noch unbekannte Täter abgerissen. Im Anschluss wurden die Wahlhelfer bedrängt, wie es im Polizeibericht weiter heißt, und zum Teil massiv gestoßen.

Nachdem sie zu ihrem Fahrzeug flüchten konnten, verfolgten einige Täter aus der Gruppe sie und traten einen Außenspiegel des Pkw ab, bevor die beiden Männer flüchten konnten.