Gelsenkirchens Leselernhelfer feiern fünfjähriges Bestehen

Bei den Leselernhelfern von Mentor wird nicht nur gelesen, sondern auch schon mal mit den Kindern "Mensch ärgere Dich nicht" gespielt.
Bei den Leselernhelfern von Mentor wird nicht nur gelesen, sondern auch schon mal mit den Kindern "Mensch ärgere Dich nicht" gespielt.
Foto: Funke Foto Services
Der Verein „Mentor – die Leselernhelfer e.V.“ engagiert sich für die Sprach- und Leseförderung von Schulkindern. Am Freitag wird im Rahmen eines großen Festakts der Leselernpreis an einen besonders engagierten Helfer verliehen.

Gelsenkirchen.. Die Leselernhelfer vom Verein Mentor feiern am morgigen Freitag ab 18 Uhr mit einem öffentlichen Festakt ihr fünfjähriges Jubiläum. Ehrenamtliche Helfer, Vertreter der Schulen und viele Gäste lauschen im Hans-Sachs-Haus den Grußworten der 1. Bürgermeisterin Martina Rudowitz, des Staatssekreträrs Thorsten Klute sowie Otto Stenders, dem Initiator der bundesweiten Mentor-Bewegung, die sich der Sprach- und Leseförderung von Schulkindern verschrieben hat.

Vortrag von Bildungsforscher

In einem Vortrag des Bildungsforschers Professor El-Mafaalani erfahren die Zuhörer, welche Bedeutung ein Mentorenprogramm für Kinder und Jugendliche haben kann.

Höhepunkt des Abends wird die Verleihung des Gelsenkirchener Leselernpreises. Dieser ehrt Personen, die sich wegen ihres außergewöhnlichen persönlichen Engagements um die Leseförderung in Gelsenkirchen verdient gemacht haben. In den vergangenen fünf Jahren haben mehr als 130 ehrenamtliche Bürger in 35 Grund- und Förderschulen mehr als 450 Gelsenkirchener Kinder gezielt und nachhaltig gefördert.

Eine intensive Lesefreundschaft

Mentor und Kind gehen für mindestens ein halbes Jahr eine intensive Lesefreundschaft ein, in der sie einmal in der Woche in der Schule gemeinsam lesen, Geschichten erzählen, und manchmal auch spielen. Dadurch werden nicht nur Leselernschwächen gezielt abgebaut; mit der positiven Zuwendung durch eine individuelle Bezugsperson gewinnen die Kinder an Selbstwertgefühl und sozialen Kompetenzen für ihren weiteren Schul- und Lebensweg. Es ist ein 1:1-Prinzip, das den Kindern nachhaltig hilft und für die Mentoren ein sinnvolles und erfüllendes Ehrenamt bedeutet.

Da noch viele Mädchen und Jungen in den Gelsenkirchener Schulen auf „ihre“ Mentoren warten, sind alle Interessierten ausdrücklich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen (Einlass ab 17.30 Uhr).

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