Gelsenkirchener radeln drei Wochen für ein gutes Klima

Sie freuen sich aufs Stadtradeln (v.l.): Georg Nesselhauf, Werner Rybarski, Peter Bruckmann und Michael Salisch.
Sie freuen sich aufs Stadtradeln (v.l.): Georg Nesselhauf, Werner Rybarski, Peter Bruckmann und Michael Salisch.
Foto: WAZ FotoPool
Gelsenkirchen war im vergangenen Jahr schon mit großem Erfolg dabei: Platz 19 belegten die 575 Teilnehmer, die in 57 Teams an den Start gegangen waren. Im Durchschnitt fuhr jeder rund 300 Kilometer. Das war nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für das eigene Wohlbefinden. Eine Steigerung? Ist Erwünscht! Und auf Schüler wartet ein besonderes Bonbon.

Gelsenkirchen. Das Stadtradeln 2013 war ein richtig schöner Erfolg für Gelsenkirchen. Platz 19 unter über 200 teilnehmenden Kommunen sprang am Ende der bundesweiten Aktion heraus. Nach der Feuertaufe ist in diesem Jahr der Regionalverband Ruhr als Dachverband der Metropole Ruhr mit im Boot. Entsprechend wächst die Zahl der Städte rapide, die mitradeln wollen vom 14. Juni bis 4. Juli 2014.

Es soll alles noch ein bisschen besser werden. Wobei – am Ende zählt nicht (nur) die Platzierung. Es ist das Stadtradeln selbst, das etwas bewirken soll. So wie bei Michael Salisch, dem Leiter der Volkshochschule Gelsenkirchen. Er war der stolze Kapitän von Team 43 (außerschulische Bildung) und stellt fest: „Das Stadtradeln hat bei mir etwas ausgelöst. Die Erinnerung daran, dass Radeln Spaß macht, vor allem. Seither fahre ich jeden Tag Rad.“

575 Gelsenkirchener engagierten sich im vergangenen Jahr. Sie legten sensationelle 171.130 Kilometer in 57 Teams zurück. Das entspricht, man lese und staune, der 4,27-fachen Länge des Äquators. Wenn das nichts ist!? Beeindruckend sind auch die Werte für die Umwelt: 24.642,8 Kg CO2 wurden eingespart (die Berechnung basiert auf 114 g CO2 je Personen-Km).

Jeder kann mitmachen und jeder Kilometer zählt

Wer mitmachen kann beim Stadtradeln 2014? Einfach jeder. Egal wie alt. Für die Schulen, berichten Werner Rybarski (Agenda 21, 147-9130) und Georg Nesselhauf (Referat Umwelt, 169-4123) werden sogar Geldpreise ausgelobt. Rybarski: „Für Klassenkassen oder Schulprojekte.“ Ein zusätzlicher Ansporn. Und wie viele Mädchen und Jugend radeln jeden Tag... Eine Aufrechnung, die sich allein schon lohnen würde.

Die Kilometer müssen aber nicht „beruflich“ gefahren werden. Ob in der Freizeit in GE oder im Urlaub, irgendwo. Alles zählt. Hauptsache CO-frei!! Jede Art von Fahrrad, auch Pedelecs (E-Bikes), sind zugelassen. Ausreden gibt es also kaum.

Peter Bruckmann, 1. Vorsitzender des ADFC Gelsenkirchen und ein Stadtradelstar aus dem Vorjahr (1200 km in drei Wochen und den Autoschlüssel abgegeben), freut sich auf viele, viele kleine und große Veranstaltungen rund ums Rad wie den Fahrradsommer (16. Juni), das Nachtradeln (27. Juni) oder die Extraschicht (28. Juni); dazu (und mehr) wird es gesonderte Ankündigungen geben.

 
 

EURE FAVORITEN