Gelsenkirchener Polizei verhängt Bußgelder

Nur noch die grüne Plakette für die Umweltzone klebt an einem Verkehrsschild. Seit Juli 2014 gilt für alle Ruhrgebietsstädte ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit gelber und roter Umweltplakette.
Nur noch die grüne Plakette für die Umweltzone klebt an einem Verkehrsschild. Seit Juli 2014 gilt für alle Ruhrgebietsstädte ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit gelber und roter Umweltplakette.
Foto: dpa
Gelsenkirchener Polizei kontrolliert Fahrzeuge rund um den Flohmarkt an der Willy-Brandt-Allee. 13 Fahrzeuge wiesen keine grüne Umweltplakette auf.

Gelsenkirchen..  Das Ruhrgebiet ist die größte Umweltzone Deutschlands. Um die Luftqualität zu verbessern, ist das Befahren nur mit schadstoffarmen Fahrzeugen erlaubt. Diese müssen mit einer grünen Plakette gekennzeichnet sein. Am vergangenen Dienstag hat die Gelsenkirchener Polizei daher in der Zeit von 9 bis 10.30 Uhr die Fahrzeug der Besucher und Händler auf dem Gelände des Flohmarkts an der Willy-Brandt-Allee in Bezug auf eventuelle Verstöße überprüft. 13 Fahrzeuge wiesen nicht die erforderliche grüne Umweltplakette auf. Daraufhin wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Für den Verstoß werden die Ertappten mit jeweils 80 Euro (zuzüglich Gebühren) belangt. Bei vier Fahrzeugen stellten die kontrollierenden Beamten „Unregelmäßigkeiten“ an der grünen Plakette fest. Die anschließende Prüfung ergab, dass ein Pkw eigentlich nur eine rote Umweltplakette hatte, die drei anderen Fahrzeuge aus Gelsenkirchen, Essen und Recklinghausen unterlagen lediglich den Zuteilungsvoraussetzungen für eine gelbe Umweltplakette. Somit hätten alle Autos hier nicht benutzt werden dürfen. Es besteht der Verdacht der Urkundenfälschung. Ermittlungsverfahren wurden daher eingeleitet.

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