Gelsenkirchener Logistiker erweitert Angebot im Rekordtempo

Für rund 7,5 Millionen Euro erweitert das Logistik-Unternehmen Loxx in Gelsenkirchen-Erle seinen zentralen Standort an der Emscherstraße um eine weitere Lagerhalle mit 7000 Quadratmetern Fläche. baubeginn war am 6. August, am Donnerstag wurde hier Richtfest gefeiert.
Für rund 7,5 Millionen Euro erweitert das Logistik-Unternehmen Loxx in Gelsenkirchen-Erle seinen zentralen Standort an der Emscherstraße um eine weitere Lagerhalle mit 7000 Quadratmetern Fläche. baubeginn war am 6. August, am Donnerstag wurde hier Richtfest gefeiert.
Foto: WAZ
Loxx steht vor dem Abschluss der vierten Ausbaustufe in Gelsenkirchen-Erle. Am Standort in Emscherstraße wird für 7,5 Millionen Euro eine 7000 Quadratmeter große Halle gebaut. Sie dient der Positionierung als Rundum-Dienstleister. Auf Dauer sollen hier bis zu 50 neue Arbeitsplätze entstehen.

Gelsenkirchen.. Gute Logistiker müssen zukunftweisend planen – zumindest gilt das für Loxx an der Emscherstraße 56 in Erle. Bereits 2011 sicherte sich das Unternehmen direkt neben dem Hauptsitz eine Expansionsfläche. Damals erwarb die Loxx Holding GmbH Gelsenkirchen, als Muttergesellschaft der im Logistikbereich tätigen international orientierten Unternehmensgruppe, ein knapp 20.000 Quadratmeter großes Grundstück, um künftige Ausbaupläne realisieren zu können.

Im Februar 2014 rollten schließlich die Baumaschinen an, um den Grund für ein 7,5 Millionen-Euro-Projekt zu bereiten. Richtig Fahrt nahmen die Arbeiten ab 6. August auf. In Erle ging’s an die Errichtung einer weiteren, 7000 Quadratmeter großen Halle. Die Zahl der Verladetore für Lkw wächst mit ihr von 66 auf 99. Einen guten Monat nach Baustart wurde Donnerstag Richtfest gefeiert.

Die Halle ist bereits zur Hälfte eingedeckt, der Bürotrakt hat bereits Fenster, Estrich auf dem Boden, Farbe an den Wänden. Nächste Woche sollen die ersten Büromöbel geliefert werden. Ein Wahnsinnstempo. „Die Zahnräder haben toll ineinander gegriffen“, freut sich Loxx-Geschäftsführer Alexander Brockt. Dafür gesorgt hat das Essener Architekturbüro Eichmann. „Vom Baustart bis zur Übergabe vergehen maximal drei Monate“, lautet das Credo von Manfred Eichmann. Es ist bereits die vierte Loxx-Ausbaustufe, die er architektonisch stemmt. Damit, so Brockt, sei allerdings auch das Potenzial am Standort ausgereizt. „Doch mit dem Ausbau haben wir jetzt erstmal Reserven für die nächsten zehn Jahre.“

„Die Zahnräder haben toll ineinander gegriffen“

In einem Monat werden schon die Regale in der neuen „Halle 4“ gefüllt. Der Neubau dient vor allem der sogenannten Konraktlogistik. Heißt: „Händler und Produzenten überlassen ihre Logistik Loxx als Dienstleister, erklärt Pressesprecherin Stefanie Dietz. „Wir übernehmen auf Wunsch des Kunden alle Aufgaben von der Beschaffung über die Verzollung und Lagerung bis zur Zusammenstellung, der Verpackung und dem Versand der Ware.“ So werden ab Oktober beispielsweise 1 Million Sparschweinchen Einzug halten. 2500 Stück wird Loxx ab Ende 2014 pro Tag an Abnehmergeschäfte versenden.

Zu 10 000 Quadratmetern Lagerfläche, über die bislang der paneuropäische Güterverkehr abgewickelt wurde, kommt nun der reine Logistik-Part. Brockt: „Wir erweitern damit unser Produktportfolio“. Und auch den Mitarbeiterkreis: Loxx bietet nun auch Frauenarbeitsplätze im Lagerbereich – zum Beispiel in der Kommissionierung.

Die Belegschaftszahl wurde seit 2000 verdoppelt

Mit 140 Mitarbeitern hat Loxx 2000 in Erle angefangen, aktuell sind dort 280 Menschen aus 20 Nationen beschäftigt. Bis zu 50 neue Jobs können im erweiterten Logistikzentrum entstehen. In Erle werden alle 24 Stunden etwa 1000 Tonnen Ladegüter umgeschlagen. Durch den Ausbau, rechnet man bei Loxx, könne die „tägliche Tonnage um 30 bis 40 % gesteigert werden.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen