Gelsenkirchener Kreativwerkstatt ist ein Lernort für alle

Der Mädchengarten am ehemaligen Güterbahnhof Schalke-Süd an der Schmiedestraße in Gelsenkirchen-Schalke war ein Bildungs-Projekt der Kreativwerkstatt für Kinder- und Jugendliche.
Der Mädchengarten am ehemaligen Güterbahnhof Schalke-Süd an der Schmiedestraße in Gelsenkirchen-Schalke war ein Bildungs-Projekt der Kreativwerkstatt für Kinder- und Jugendliche.
Foto: WAZ FotoPool
Die Volksbank Ruhr-Mitte fördert die Kreativwerkstatt in Gelsenkirchen mit 50.000 Euro pro Jahr. Die aktuelle Programm-Broschüre offeriert 130 Kurse von 30 Trägern.

Gelsenkirchen. Die Kreativwerkstatt geht in ihr neuntes Jahr. Das von der Volksbank Ruhr-Mitte, dem Agenda 21-Förderverein und der Stadt Gelsenkirchen finanzierte außerschulische Angebot für Kinder und Jugendliche gehört, wie Stadtrat Dr. Manfred Beck bei der Präsentation des neuen Programms unterstrich, „zu den Erfolgsgeschichten der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Gelsenkirchen“. Einer Geschichte, die bereits drei Mal von den Vereinten Nationen ausgezeichnet wurde.

4500 Kinder und Jugendliche haben von Anbeginn an an den unterschiedlichen Kreativkursen teilgenommen. Gleichzeitig ist das Netzwerk verschiedener Träger und Partner gewachsen. 2015 ist auch die Manuel Neuer Stiftung erstmals im Boot und stemmt einen Computerkurs sowie „Dunkle Illusion – Schwarzlicht-Theater“. Der Runde Tisch Feldmark hat fürs neue Programm die Parole „Mach mit im K 64“ ausgegeben, wohinter sich „Kreativ mit mindestens 64 Möglichkeiten“ verbirgt.

Angebote gibt es in allen Stadtteilen.

Volksbank-Vorstand Dr. Peter Bottermann begründete das Engagement seines Unternehmens, das die Kreativwerkstatt jährlich mit 50.000 Euro sponsert, so: „Wir fühlen uns in diesem Projekt gut aufgehoben und möchten die Förderung von Nachhaltigkeit aktiv unterstützen.“

Künstlerisches Gestalten, Naturbegegnung oder Medientechnik seien Themen, „die in der Schule oft zu kurz kommen“, so Bottermann. Aber Kinder sollten sich kreativ entfalten können. Ergänzend unterstrichen Werner Rybarski, Leiter des aGEnda 21-Büros, und Anna Konrat vom Referat Erziehung und Bildung: „Uns geht es um die Entwicklung und Stärkung von Kompetenzen. Außerdem hat die Kreativwerkstatt inklusive Angebote.“ Insgesamt 130 Kurse von rund 30 Trägern birgt das Programm 2015. Angebote gibt es in allen Stadtteilen. Über das Bildungs- und Teilhabepaket haben auch Kids aus sozial schwachen Familien Zugang zu allen Kursen. Das Programm ist in einem übersichtlichen Heft zusammengefasst, in dem sich auch die Trägerorganisationen vorstellen. Die Broschüre liegt u.a. in den Volksbank-Filialen, im Hans-Sachs-Haus und im aGEnda 21-Büro aus. Mehr auf www.kreativwerk.org

 
 

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