Gelsenkirchen

Polizei stoppt dubiosen Transporter in Gelsenkirchen: Warum ist die Ladefläche zugeschweißt?

Ein dubioser Transporter war in Gelsenkirchen unterwegs. (Symbolbild)
Ein dubioser Transporter war in Gelsenkirchen unterwegs. (Symbolbild)
Foto: dpa

Gelsenkirchen. Ein fragwürdiger Fall beschäftigte die Polizei in Gelsenkirchen am Dienstag: Die Beamten stoppten einen Transporter auf der Blumendelle in Gelsenkirchen-Schalke. Das Auto hatte keine Kennzeichen, aber etwas anderes kam den Polizisten ebenfalls komisch vor.

Der 50-jährige Fahrer des Autos gab an, ohne Kennzeichen unterwegs zu sein, weil er das Fahrzeug nur an der Straße abstellen wollte. Die Polizei wurde stutzig und wollte sich den Transporter genauer ansehen.

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Transporter in Gelsenkirchen gestoppt: Ladefläche zugeschweißt

Das ging so einfach nicht: Sowohl die Heckklappe als auch die Seitentür waren zugeschweißt worden, sodass niemand die Türen öffnen konnte.

Der Fahrer begründete die zugeschweißten Türen mit einer dubiosen Erklärung: Der 50-Jährige gab an, das Fahrzeug nach Afrika verschiffen zu wollen. Auf dem Transportweg solle die Ladung geschützt werden.

Gegen den Mann wird nun ermittelt. Allerdings nur, weil er ohne Kennzeichen fuhr. Wer ohne Nummernschilder unterwegs ist, verstößt gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz. (jg)

 
 

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