Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Schülerin (13) soll Spritzen-Angriff erfunden haben – doch sie sagt ...

Wurde in Gelsenkirchen eine Jugendliche von einem Mann angegriffen?
Wurde in Gelsenkirchen eine Jugendliche von einem Mann angegriffen?
Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services, imago images / PhotoAlto

Gelsenkirchen. Der Schock war groß, als die Nachricht einer 13-Jährigen die Runde machte, die von einem Unbekannten in Gelsenkirchen mit einer Spritze attackiert worden sein soll. Doch nur einen Tag später nahm der Fall eine überraschende Wendung.

Die Ermittler aus Gelsenkirchen teilten mit, dass das Mädchen sich die Verletzungen wahrscheinlich selbst zugefügt hatte und es den mysteriösen Unbekannten gar nicht gebe. Nun hat sich die Teenagerin zu den Vorwürfen der Polizei geäußert.

Gelsenkirchen: Schülerin bleibt bei ihrer Version

Bei einer erneuten Aussage sei das Mädchen gegenüber der Polizei Gelsenkirchen bei ihrer Darstellung geblieben, es habe einen Überfall auf sie gegeben.

Wie die Polizei gegenüber DER WESTEN erklärte, ändere dies jedoch nichts an der Einschätzung der Ermittler. Sie gehen weiter davon aus, dass es sich um einen erfundenen Vorfall handele.

Was war passiert?

Am vergangenen Donnerstag, 14. November, gab die Schülerin an, sie sei von einem Unbekannten Mann in Höhe des Wissenschaftsparks in Gelsenkirchen mit einem Messer bedroht worden. Er habe ihr daraufhin eine unbekannte Substanz verabreicht und habe sich mit den Worten „Nummer sechs“ vom Ort des Geschehens entfernt.

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Einen Tag später mahnt die Polizei auf einer Pressekonferenz, Ruhe zu bewahren, auch wenn man nicht ausschließen könne, dass es weitere Opfer gebe oder noch geben könnte.

Überraschende Wendung

Zu diesem Zeitpunkt hielten die Behörden die Schilderungen der 13-Jährigen für glaubwürdig. Das änderte sich nur wenige Stunden später.

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Schon am Nachmittag vermeldete die Polizei, sie gehe davon aus, dass sich das Mädchen die Verletzungen selbst zugefügt habe. Dabei berief sie sich auf das Gutachten eines Rechtsmediziners.

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Sollte die Teenagerin den Vorfall tatsächlich nur vorgetäuscht haben, könnte es nach Einschätzung des Gelsenkirchener Anwalt Arndt Kempgens teuer für sie werden. Warum das so ist, erklären wir dir >>> hier. (dav)

 
 

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