Gelsenkirchen: Ekel-Fund mitten auf der Straße – „Ein Hochfest für Ratten“

Rathaus-Bosse im Ruhrgebiet: Sie sind die Oberbürgermeister im Pott

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Wer hat in den Ruhrgebiets-Städten das Sagen? Wir stellen die Oberbürgermeister im Pott vor.

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Mitten auf einer Straße im Stadtteil Ückendorf in Gelsenkirchen musste ein Mann eine ekelige Entdeckung machen.

Anwohner in Gelsenkirchen sind schockiert und fürchten, dass die betroffene Straße bald vollkommen verkommt.

Gelsenkirchen: Mann macht DIESE ekelerregende Entdeckung

Ein Mann traute seinen Augen kaum, als er am Freitag in der Braunschweigerstraße in Ückendorf unterwegs war. Mitten auf der Straße fand er in einem öffentlichen Beet einen riesigen Haufen Möhreneintopf. Den Ekel-Fund musste der Mann umgehend mit der Kamera festhalten und in einer Facebook-Gruppe für Gelsenkirchener posten. „Bilder sagen mehr als 1000 Worte. So wird in der Braunschweigerstr (Ückendorf) ein Möhreneintopf entsorgt“, schreibt er dazu.

Nicht zu schweigen davon, dass hier Essen offensichtlich verschwendet wurde, könnten andere Lebewesen von den Nahrungsmitteln angezogen werden. „Ein Hochfest für Ratten“, kommentiert ein User. Und mit Ratten kommen bekanntlich auch gerne übertragbare Krankheiten.

Gelsenkirchen: Ekel-Fund kein Einzelfall

„Was mich richtig wütend macht, ist, dass 5 Meter weiter ein Müllcontainer steht“, berichtet der aufgebrachte Anwohner weiter. Viele andere Menschen sind zwar ebenfalls entsetzt, doch der Anblick scheint ihnen bei Weitem nicht fremd in der Straße zu sein.

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Das ist die Stadt Gelsenkirchen:

  • Stadtteil Buer 1003 erstmals urkundlich erwähnt
  • rund 260.000 Einwohner, fünf Stadtbezirke und 18 Stadtteile, elftgrößte Stadt in NRW
  • Heimatstadt von FC Schalke 04
  • Wahrzeichen unter anderen: Zoom Erlebniswelt, Wissenschaftspark Rheinelbe, Sport-Paradies
  • Oberbürgermeisterin ist Karin Welge (SPD)

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„Typisch in der Straße. Haben dort ca. 2 Monate gewohnt – länger nicht auszuhalten. Im Erdgeschoss lag unter dem eigenen Fenster immer ein Müllberg“, erzählt eine junge Frau von ihren Erfahrungen in der Braunschweigerstraße.

Gelsenkirchen: Anwohner verlangen mehr Einsatz von der Politik

Für den ekelerregenden Zustand machen die Facebook-User zum einen Teil die Anwohner selber verantwortlich, aber zum anderen Teil auch die Politik. Daher appelliert der Verfasser des Beitrages sogar direkt an die Oberbürgermeisterin von Gelsenkirchen, Karin Welge, höchstpersönlich: „Diese Vermüllung ist in der Braunschweigerstraße (Ückendorf) außer Kontrolle geraten. Frau Welge kommen sie doch mal vorbei.“

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Dass die SPD-Politikerin von der Einladung überhaupt etwas mitbekommt, ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Dafür müsste wohl ein formaler Antrag per Post direkt an die Oberbürgermeisterin gerichtet werden. (cg)