Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Polizist erschießt Mann (37) vor Wache – jetzt stellt sich DIESE Frage

Gelsenkirchen: Am 5. Januar erschoss ein Polizist einen mit einem Messer bewaffneten Mann. (Symbolbild)
Gelsenkirchen: Am 5. Januar erschoss ein Polizist einen mit einem Messer bewaffneten Mann. (Symbolbild)
Foto: imago images / onw-images

Gelsenkirchen. War es wirklich Notwehr? Diese Frage stellt sich im Falle des 23-jährigen Polizisten aus Gelsenkirchen, der am 5. Januar vor einer Polizeiwache einen mit einem Messer bewaffneten Mann (37) erschoss.

Nun wird gegen den jungen Polizeianwärter wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Das geht aus einem Bericht an den Innenausschuss des NRW-Landtags hervor.

Gelsenkirchen: Polizist erschießt Messer-Mann – war es wirklich Notwehr?

Nach der Tat am 5. Januar schilderte ein Polizeisprecher gegenüber DER WESTEN die Tat. Dessen Bericht zufolge habe der mit einem Messer bewaffnete Mann die Worte „Allahu Akbar“ gerufen und die Warnungen zweier Polizeibeamten komplett ignoriert. Daraufhin verletzte der 23-jährige Polizist den Mann tödlich mit vier Schüssen aus seiner Dienstwaffe.

Aus dem Bericht an den Innenausschuss des NRW-Landtag geht hervor, dass es zum Tathergang noch einige ungeklärte Fragen gibt. Es sei beispielsweise nicht sicher, ob der Getötete wirklich „Allahu Akbar“ gerufen hat. Zudem sei es noch unklar, ob die Schüsse des Polizeianwärters „durch Notwehr gedeckt waren“.

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Bei dem Getöteten handelt es sich um einen türkischen Staatsbürger. Zudem sollen Hinweise auf eine psychische Erkrankung vorliegen. In dem Bericht an den Innenausschuss wird dem mutmaßlichen Einzeltäter eine „islamistische Grundhaltung“ attestiert. Allerdings gäbe es keine Hinweise auf Radikalisierung oder Verbindungen zu islamistischen Gruppierungen in Deutschland oder anderorts. (at mit dpa)

 
 

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