Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Polizei sperrt Einkaufsstraße nach Bombendrohung ab – Zeugin: „Völlige Panik“

Die Polizei sperrte die Einkaufspassage in Gelsenkirchen aufgrund einer Bombendrohung ab.
Die Polizei sperrte die Einkaufspassage in Gelsenkirchen aufgrund einer Bombendrohung ab.
Foto: Justin Brosch / ANC-NEWS
  • Nach einer Bombendrohung in Gelsenkirchen räumte die Polizei eine Einkaufspassage
  • Mit Spürhunden prüften die Beamten den Verdacht
  • Kunden berichten von panischen Situationen, andere loben hingegen die ruhige Evakuierung

Gelsenkirchen. Aufgrund einer Bombendrohung in einer Primark-Filiale war am Donnerstagmittag die Bahnhofstraße in Gelsenkirchen teilweise abgesperrt. Spürhunde durchsuchten den Laden - gegen 13 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.

Die Fußgängerzone ist seitdem für Fußgänger wieder freigegeben.

Bombendrohung in Gelsenkirchen: Einkaufspassage geräumt

Zuerst war nicht klar, um welche Art der Drohung es sich handelte. Nach einiger Zeit bestätigte die Polizei Gelsenkirchen, dass eine Bombendrohung eingegangen war - ob über Telefon oder schriftlich ist noch unklar. Nach drei Stunden konnte die Polizei Entwarnung geben, nachdem die Sprengstoffspürhunde nichts gefunden hatten.

Eine Zeugin berichtete von einer chaotischen Situation im benachbarten TK Maxx, andere lobten hingegen das Krisenmanagement im Primark.

Der Bereich zwischen der Klosterstraße und dem Preuteplatz war abgesperrt, allerdings mussten nur die anliegenden Geschäfte geräumt werden. Dazu zählten vor allem Läden, die sich in dem abgesperrten Abschnitt befanden. So zum Beispiel TK Maxx, Deichmann und Apollo.

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Diese Bereiche waren von der Absperrung betroffen:

  • Klosterstraße / Arminstraße zur Bahnhofstraße
  • Preuteplatz und Beskenstraße in Richtung Bahnhofstraße

Vorsorglich war auch die Feuerwehr im Einsatz. „Alle Menschen sind aus dem Bereich evakuiert worden“, bestätigte eine Polizeisprecherin.

Zeugin spricht von „völliger Panik“

Eine Zeugin hielt sich zum Zeitpunkt im TK Maxx auf, der sich nur wenige Meter von Primark entfernt befindet. Sie erzählt, dass die Evakuierung in völliger Panik abgelaufen sei. „Unser erster Gedanke war das einer mit einer Waffe umher läuft“, sagt die Kundin. Ihre kleine Tochter habe aufgrund des Trubels angefangen zu schreien.

Ein andere Kundin, die sich im Primark aufhielt, berichtet hingegen von einen problemlosen und ruhigen Evakuierung. „Wir sind, wie alle anderen auch, zügig zum Ausgang. Ohne Panik“, äußert sie sich gegenüber DER WESTEN. „Wir haben gedacht, dass es sich um einen Probealarm oder einen falschen Feueralarm handelt. Da wir eh nach Hause wollten, sind wir in Ruhe zurück zum Parkhaus und auch danach direkt nach Hause.“

Erst dort habe sie erfahren, was der Grund für den Alarm gewesen war. Sie lobt Primark für das besonnene Verhalten.

Bereits Mitte März hatte es eine Bombendrohung im Finanzamt Gelsenkirchen gegeben. Spürhunde fanden damals nichts Verdächtiges (hier mehr lesen). (mb)

 
 

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