Gelsenkirchen

Darum gab es in Gelsenkirchen am Donnerstag eine Großkontrolle der Polizei

Große Schwerpunktkontrollen von Stadt, Polizei und deren Ordnungspartnern hat es am Donnerstag in der Innenstadt von Gelsenkirchen gegeben. (Symbolbild)
Große Schwerpunktkontrollen von Stadt, Polizei und deren Ordnungspartnern hat es am Donnerstag in der Innenstadt von Gelsenkirchen gegeben. (Symbolbild)
Foto: imago/ Deutzmann
  • In Gelsenkirchen hat es am Donnerstag große Kontrollen von Stadt und Polizei gegeben
  • Das ist der Grund dafür

Gelsenkirchen. Große Schwerpunktkontrollen von Stadt, Polizei und deren Ordnungspartnern hat es am Donnerstag in der Innenstadt von Gelsenkirchen gegeben. Dabei nahm die Polizei unter anderem zwei 14-jährige Gelsenkirchener fest, die aus einem Fahrzeug eine Geldbörse und ein Handy entwendet hatten.

Mit der Aktion soll eine Steigerung des Sicherheitsgefühls im Umfeld des Hauptbahnhofes, Margarethe-Zingler-Platzes, des Spielplatzes Robert-Koch-Straße sowie im Umfeld des Heinrich König Platzes erreicht werden.

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Laut Polizei halten sich im Umfeld des Hautbahnhofes überwiegend Jugendliche auf, die auch aus nichtigem Anlass mit anderen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft in Streit geraten. Verbale Auseinandersetzungen würden dann häufig in handgreiflichen Auseinandersetzungen enden.

Beschwerden über Drogenszene im Umfeld des Hauptbahnhofs

Auch gebe es aus dem Umfeld des Hauptbahnhofs oft Beschwerden über die dortige Drogenszene. In letzter Zeit hätten sich demnach Beschwerden wegen des Spielplatzes Robert-Koch-Straße gehäuft. Jugendliche mit Migrationshintergrund würden dort durch Ruhestörung, Vermüllung, Belagerung des Spielplatzes sowie Drogenkonsum negativ auffallen.

An diesem Spielplatz habe die Stadt seit Mitte des Jahres 2017 mehr als 130 Kontrollen durchgeführt. Dazu zählen Gefährderansprachen, Platzverweise, Verwarnungsgelder sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

In diesen Problemfeldern sollen Ordnung und Sicherheit verbessert werden:

  • offene Drogenszene und exzessiver Alkoholgenuss
  • Vandalismus und Pöbeleien
  • Farbschmierereien und Graffiti
  • aggressive Verhaltensweisen von Personengruppen
  • Verwahrlosung und Bedrohung (Angsträume)
  • gewerberechtliche Kontrollen von Gaststättenbetrieben und Shisha-Bars
  • Verfolgung von Straftaten, Bekämpfung von Taschendiebstahlsdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

Die Kontrollen gibt es seit dem Jahr 2009 unter dem Titel „GeOS“. GeOS steht dabei für „Gemeinsam für Ordnung und Sicherheit“ und ist eine gemeinsame Initiative von Polizei, Bundespolizei, Bogestra und Stadt Gelsenkirchen.

 
 

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