Gelsenkirchen

Polizei will harmloses Verkehrsdelikt aufklären – Plötzlich beißt eine Gelsenkirchenerin (28) zu

Ein Polizeieinsatz in der Uechtingstraße ist am Sonntagabend eskaliert. (Symbolbild)
Ein Polizeieinsatz in der Uechtingstraße ist am Sonntagabend eskaliert. (Symbolbild)
Foto: Montage: DER WESTEN / Thorsten Schmidtke / FUNKE Fotoservices & dpa

Gelsenkirchen. Einsatzkräfte der Gelsenkirchener Polizei haben am Sonntagabend mit einem harmlosen Einsatz in Gelsenkirchen-Schalke gerechnet. Sie wurden zu einem Verkehrsdelikt an der Uechtingstraße gerufen.

Doch als die Beamten gegen 22.10 Uhr am Einsatzort eintrafen, geriet das Verkehrsdelikt schnell in den Hintergrund.

Polizeieinsatz eskaliert: Gruppe bedroht Einsatzkräfte

Eine Gruppe von fünf Männern und Frauen (22 bis 36 Jahre) störte zunächst die Zeugenbefragung. Ein 22-jähriger Mann begegnete den Beamten besonders aggressiv und drohte, sie anzugreifen. Den Polizisten gelang es, den Mann zu überwältigen. Aber die Situation eskalierte weiter.

Die übrigen Randalierer versuchten, den 22-Jährigen zu befreien und drohten den Einsatzkräften mit Glasflaschen und geballten Fäusten.

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Polizisten rufen Verstärkung - Frau beißt zu

Weil die Situation immer bedrohlicher wurde, forderten die Polizisten Verstärkung an und hielten sich die Angreifer mit Pfefferspray vom Leib. Gegen die Maßnahme wehrte sich besonders eine Gelsenkirchenerin (28). Die 28-Jährige biss einer Polizisten in die Hand und verletzte sie dabei leicht.

Die Angreifer erlitten durch den Pfefferspray-Einsatz Reizungen an Haut und Augen. Mit Eintreffen des zweiten Streifenwagens war der Widerstand der Gruppe gebrochen. Die Polizei stellte Strafanzeigen wegen Widerstands und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Einer der Angreifer wurde auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt: Die Beamten fanden ein Tütchen, gefüllt mit einem Gramm Cannabis, in seinem Besitz. (ak)

 
 

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