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Gelsenkirchen: Anwohner macht Horror-Entdeckung vor der Haustür – das steckt dahinter

Gelsenkirchen: Anwohner macht Horror-Entdeckung vor der Haustür – das steckt dahinter

© picture alliance / Jochen Tack

Schicht im Schacht - Die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet

Gelsenkirchen. 

Herrscht demnächst die totale Überwachung in Gelsenkirchen? Das könnte nämlich man meinen, wenn man sich mit der folgenden Causa auseinandersetzt!

Diese Sorge hatte ein Anwohner aus Buer nach seiner Entdeckung vor seiner Haustür am Wandelsweg. Dort bemerkte der Mann aus Gelsenkirchen eine angebliche Kamera an einer Straßenlaterne und bat die „WAZ“ um Aufklärung. Doch wie sich herausstellen sollte, handelte es sich um ein ganz anderes Gerät.

Gelsenkirchen: Mann hat Sorge um Kamera-Überwachung – doch es ist etwas ganz anderes

So teilte die Stadt Gelsenkirchen auf Nachfrage der Zeitung mit, dass es sich um Sensoren für das intelligente Parksystem in Buer handle. Besorgte Anwohner und Datenschützer können aufatmen: Denn das Gerät könne keine Video-Aufnahmen machen, beteuerte die Stadt. Auch Personen oder Kennzeichen könnten nicht erfasst werden.

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Das ist die Stadt Gelsenkirchen:

  • Stadtteil Buer 1003 erstmals urkundlich erwähnt
  • rund 260.000 Einwohner
  • Heimatstadt des Kultvereins FC Schalke 04
  • Wahrzeichen unter anderen: Zoom Erlebniswelt, Wissenschaftspark Rheinelbe, Sport-Paradies
  • Oberbürgermeisterin ist Karin Welge (SPD)

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Nach Angaben der „WAZ“ werden die Straßenlaternen in Buer nach und nach mit den Sensoren ausgerüstet. Wenn alles fertig ist, soll die nervenaufreibende Suche nach einem Parkplatz ein Ende haben. Denn freie Parkplätze sollen Autofahrern in Buer über eine App angezeigt werden. Die Parklücken können sie dann ohne Umwege ansteuern.

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Intelligentes Parksystem in Gelsenkirchen: Das steckt dahinter

Dadurch soll in Zukunft weniger Sprit verschwendet und so die Umwelt geschont werden. Wie die Sensoren aussehen und wann das System planmäßig an den Start gehen soll, erfährst du hier bei der „WAZ“ >>>

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Sollte sich das System als Erfolg erweisen, kann es nach Angaben der Stadt Gelsenkirchen auf weitere Stadtteile ausgerollt werden. Demnach werden die Kosten von rund 1,2 Millionen Euro zum größten Teil vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. (ak)