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Gelsenkirchen

Mit dieser Strategie sagt Gelsenkirchen illegaler Müll-Entsorgung, Wildpinkeln und Hundekot den Kampf an

Verursachern illegaler Müllplätze in Gelsenkirchen drohen jetzt höhere Bußgelder.
Foto: Franziska Bombach
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Gelsenkirchen. Die Stadt Gelsenkirchen sagt illegal entsorgtem Müll den Kampf an. Das teilte die Stadt am Dienstag mit.

„Wir nehmen es nicht hin, dass das Fehlverhalten einiger, die illegal Müll entsorgen oder Radwege zuparken, die Lebensqualität vieler Menschen beeinträchtigt und das Stadtbild verschandelt“, sagt Oberbürgermeister Frank Baranowski.

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Und weiter: „Weil es unsere Stadt ist, die Stadt der Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, setzen wir konsequent fort und um, was wir in der Vergangenheit nach und nach aufgebaut haben.“

Die Voraussetzungen, um gegen Fehlverhalten vorzugehen seien geschaffen worden mit einem personell verstärkten Kommunalen Ordnungsdienst, einem Interventionsteam, der Bündelung der Kräfte im Referat Sicherheit und Ordnung, Ordnungspartnerschaften mit Polizei, Bogestra sowie enger Zusammenarbeit mit den Präventionsräten.

Gelsenkirchen: Verwarnungsgeld ist überarbeitet worden

Auch der Verwarnungsgeld-Katalog sei überarbeitet worden. Das Abstellen von Müll neben Abfallbehältern oder Containern kann nun bis zu 500 Euro kosten. Die weggeschnippte Zigarettenkippe wird mit 35 Euro bestraft. Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigt, zahlt 55 Euro. So teuer ist auch das Urinieren in der Öffentlichkeit.

Um die Müllentsorgung „bürgerfreundlich“ zu machen, ist seit Anfang 2017 die Menge der Straßenpapierkörbe auf etwa 2.500 Stück erhöht worden. Laut der Stadt Gelsenkirchen sind das doppelt so viele wie zuvor. Auch 350 zusätzliche Spender für Hundekotbeutel seien aufgehängt worden.

Wachdienst für illegale Müllplätze

Um problematische Standorte mit viel illegalem Müll im Blick zu haben, ist ein Wachdienst beauftragt worden. Auf diese Weise seien in den vergangenen Wochen zahlreiche Verursacher auf frischer Tat ertappt worden.

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.