Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Mann geht durch Innenstadt – und kann nicht fassen, was er sieht! „Abartig“

Gelsenkirchen: Alle Jahre wieder erhitzen Aufbauarbeiten am Neumarkt die Gemüter.
Gelsenkirchen: Alle Jahre wieder erhitzen Aufbauarbeiten am Neumarkt die Gemüter.
Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services & privat

Gelsenkirchen. Der Gang durch die Innenstadt in Gelsenkirchen ist derzeit für viele Menschen noch ungewohnt. Denn seit dieser Woche gilt hier wegen der Corona-Krise eine Maskenpflicht.

Immerhin bleibt den Menschen in Gelsenkirchen in der sich anbahnenden Vorweihnachtszeit eine Konstante. Doch die ersten Spuren davon lösen nicht überall Begeisterung aus.

Gelsenkirchen: Foto erhitzt die Gemüter

Die Rede ist von dem wahrscheinlich außergewöhnlichsten Weihnachtsbaum des Ruhrgebiets, dem blau-weißen Kugelbaum. Das 13 Meter hohe Kunststoff-Gebilde erhitzt nun schon seit Jahren die Gemüter in Gelsenkirchen.

+++ Du findest den Kugelbaum auf dem Gelsenkirchener Weihnachtsmarkt hässlich? Diese Bilder beweisen: Es geht noch schlimmer +++

Es ist eine regelrechte Hassliebe. Viele Gelsenkirchener können noch immer nicht glauben, wie hässlich sie den Baum finden. Doch das Ruhrgebiet ist bekanntlich stark darin, das Schöne im Hässlichen auszumachen. Und so hat der ein oder andere den Kugelbaum mittlerweile regelrecht lieb gewonnen.

Das zeigen Fotos, die Dietmar V. in einer lokalen Facebook-Gruppe präsentiert hat.

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Anwohner genervt – „Schon wieder dieses abartig hässliche, abgeranzte Teil!“

Er war dabei, als am Mittwoch der Grundstein für den umstrittenen Kugelbaum gelegt wurde und stellte Fotos der Aufbauarbeiten in die Gruppe.

„Na, was wird das wohl...?“ fragte er in die Runde und löste reichlich Kopfschütteln aus:

  • Oh nein.... nicht schon wieder dieses abartig hässliche, abgeranzte Teil!
  • Bitte nicht wieder diese gruselige Ding
  • Und Gelsenkirchen wird wieder hässlicher mit dem Baum

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„Er gehört einfach zu Gelsenkirchen“

Doch es gab auch positive Resonanz:

  • Ich finde den Baum schön. Muss doch nicht alles gleich aussehen
  • Mir gefällt er und es ist inzwischen schon Tradition. Er gehört einfach zu Gelsenkirchen

So sah es auch schon City-Managerin Angela Bartelt vor einigen Jahren im Gespräch mit DER WESTEN: „Der Baum polarisiert zwar, aber er ist mittlerweile ein Markenzeichen von Gelsenkirchen.“

Bleibt nur noch die Frage, ob Ende Oktober der perfekte Zeitpunkt für den Aufbau ist. Dazu ein weiterer Kommentar: „Da das hässliche Ding nichts mit Weihnachten zu tun hat, können sie den von mir aus schon im Juli aufstellen.“ (ak)

 
 

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