Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Kind (2) stirbt in Kita – Todesursache steht fest – jetzt stellen sich viele Fragen

Gelsenkirchen: Die Kita bleibt nach dem tragischen Tod des kleinen Jungen vorerst verschlossen.
Gelsenkirchen: Die Kita bleibt nach dem tragischen Tod des kleinen Jungen vorerst verschlossen.
Foto: Federico Gambarini /dpa

Gelsenkirchen. Nach der tödlichen Tragödie in einer Kita in Gelsenkirchen ist die Stadt in Trauer.

Wie die Stadt Gelsenkirchen am Montagabend mitteilte, ist ein zweijähriger Junge ums Leben gekommen. Mittlerweile steht die Todesursache fest. Und viele Fragen sind offen.

Gelsenkirchen: Schrecklicher Unfall in Kita

Oberbürgermeisterin Karin Welge zeigte sich in einer Pressemitteilung der Stadt bestürzt: „Ich bin zutiefst erschüttert über diesen tragischen Vorfall. Meine Gedanken sind bei den Eltern und der Familie des Kindes. Ihr Schmerz ist kaum zu ermessen. Wir werden alles tun, um Hilfe und Unterstützung zu organisieren.“

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Das ist die Stadt Gelsenkirchen:

  • Stadtteil Buer 1003 erstmals urkundlich erwähnt
  • rund 260.000 Einwohner, fünf Stadtbezirke und 18 Stadtteile, elftgrößte Stadt in NRW
  • Heimatstadt des Bundesligisten FC Schalke 04
  • Wahrzeichen unter anderen: Zoom Erlebniswelt, Wissenschaftspark Rheinelbe, Sport-Paradies
  • Oberbürgermeisterin ist Karin Welge (SPD)

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Gelsenkirchen: Todesursache steht fest

Auch Anne Heselhaus, Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen, spricht ihr Mitgefühl aus: „Das sind Eindrücke, die werde ich so schnell nicht los. Ich bin fassungslos. Mein volles Mitgefühl gilt den Eltern und der Familie des Kindes. Die Stadt Gelsenkirchen wird eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten und alles Notwendige tun, um den Vorfall vorbehaltlos aufzuklären“, sagt Heselhaus.

Mittlerweile ist klar, dass der Junge während der Mittagsruhe starb. Der Zweijährige soll den Kopf durch ein Gitterbett gesteckt haben und in der Position eingeklemmt sein. Dabei ist der kleine Junge offenbar erstickt. Mehr dazu liest du hier >>>

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Kind stirbt in Kita – viele Fragen sind offen

In der Mini-Kita können neun Kinder im Alter von unter drei Jahren von zwei Tagespflegepersonen betreut sowie gefördert werden. Im Auftrag von GeKita arbeiten dort selbstständige Erzieherinnen und Erzieher.

Die Polizei Gelsenkirchen hat inzwischen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen zwei 24 und 36 Jahre alte Erzieherinnen eingeleitet.

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Die Beamten müssen nun klären, ob der tragische Tod des kleinen Jungen hätte verhindert werden können. In diesem Zusammenhang stellen sich viele Fragen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden können.

Warum etwa, hat niemand etwas von dem Unfall gehört oder gesehen? Warum konnte nichts über ein Babyphone gehört werden? Wie konnte sich das Brett des Bettes überhaupt lösen? All diese Fragen müssen die Ermittler nun klären.