Gelsenkirchen

Achtung, Gelsenkirchen: Wer Katzen hat muss DAS jetzt unbedingt beachten

Neue Regelung für Gelsenkirchen: Ab Dienstag müssen die Katzenhalter ihre Freigänger-Katzen kastrieren. (Symbolbild)
Neue Regelung für Gelsenkirchen: Ab Dienstag müssen die Katzenhalter ihre Freigänger-Katzen kastrieren. (Symbolbild)
Foto: imago/Westend61
  • Ab 12 Februar müssen die Katzenhalter in Gelsenkirchen ihre Katzen kastrieren
  • Die neue Regelung gilt für Freigänger-Katzen
  • So wollen die Tierschützer die unkontrollierte Fortpflanzung der wildlebenden Katzen verhindern

Gelsenkirchen. Ab Dienstag müssen sich Katzenhalter in Gelsenkirchen an eine neue Regelung halten. Die Katzenschutzverordnung tritt in der Stadt an diesem Tag in Kraft. Mit dieser möchte die Tierschutzorganisation Tasso die herrenlosen freilebenden Katzen schützen und vor der unkontrollierten Fortpflanzung bewahren.

Die neue Regelung gilt zumindest für die Katzenhalter, die ihren Katzen einen unkontrollierten Freigang erlauben. Sobald die Katze einen eingezäunten Bereich wie Balkon oder Garten verlässt und frei laufen kann, muss diese kastriert, gekennzeichnet und registriert werden.

Tasso will die wilden Katzen in Gelsenkirchen vor unkontrollierter Fortpflanzung schützen

Die Maßnahmen sollen dazu dienen, dass die wilden Katzen sich nicht mit den freilaufenden Hauskatzen vermehren können.

„Ohne menschliche Hilfe können diese freilebenden verwilderten Hauskatzen kaum überleben und leiden erheblich unter Kälte, Hunger, Krankheiten und Verletzungen“, erklärt Dr. Cristeta Brause, Tierärztin und Projektmanagerin Streunerkatzen bei Tasso. Durch die unkontrollierte Fortpflanzung würde sich der Lebenszustand der Katzen nur verschlimmern.

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Wilden Katzen werden kostenfrei kastriert und registriert

Die Tierschützer setzen sich dafür ein, dass die verwilderten Tiere kastriert, mit einem Transponder oder einer Tätowierung gekennzeichnet und in das Haustierregister von Tasso kostenfrei eingetragen werden. Aber diese Maßnahmen sind nicht genug, wenn die wilden nicht kastrierten Tiere sich mit den freilaufenden Hauskatzen paaren.

Die neue Regelung für Gelsenkirchen gibt es bereits in 13 anderen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, unter anderem in den Ruhrgebiets-Städten Bochum, Essen und Mülheim.

 
 

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