Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Jäger findet entlaufenen Hund Cabby tot im Wald – grausamer Verdacht!

Hund Cabby ist tot: Tagelang wurde er in Gelsenkirchen gesucht.
Hund Cabby ist tot: Tagelang wurde er in Gelsenkirchen gesucht.
Foto: dpa, Tierrettung Essen

Gelsenkirchen. Tagelang bangte und hoffte eine Frau aus Gelsenkirchen um ihren Hund Cabby. Anfang November war der Sheltie-Rüde entlaufen. Rund um den Bereich Horst, Nordsternpark und Buga in Gelsenkirchen suchten Helfer und Besitzer nach dem Hund.

Auch die Tierrettung Essen schaltete sich ein, fahndete öffentlich. Eine Belohnung von 1.000 Euro für den Fund des Hundes wurde ausgesetzt. Doch nun gibt es traurige Nachrichten aus Gelsenkirchen – und einen schlimmen Verdacht.

Am Mittwoch wurde Cabby tot aufgefunden. Ein Jäger aus Gladbeck entdecke den Hund im Wald seines Jagdreviers, das an Gelsenkirchen-Beckhausen angrenzt.

Da er davon ausging, dass es sich bei dem toten Tier um den tagelang gesuchten Cabby handelt, meldete er sich bei der Tierrettung Essen.

+++ Hund rettet Besitzerin das Leben – doch es nimmt ein tragisches Ende +++

Gelsenkirchen: Hund tot aufgefunden – Tier irrte tagelang durch die Gegend

„Sofort fuhren wir zum Fundort und haben den Hund geborgen“, schreibt der Verein auf Facebook. „Nach Überprüfung der Chipnummer wurde der Tod von Cabby zur traurigen Gewissheit.“

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Die Besitzerin hatte sich hoffnungsvoll an die Tierrettung gewandt, nachdem der Hund aus einer Urlaubspflegestelle entlaufen war. Der Rüde galt als orientierungslos.

Immer wieder waren die Tierretter in dem Gebiet im nördlichen Gelsenkirchen unterwegs. Zweimal war das Tier dort gesehen worden.

Grausamer Verdacht: Wurde Cabby im Wald abgelegt?

Am Mittwoch dann die traurige Gewissheit: Cabby ist tot.

Die Umstände des Fundes im Wald in Gladbeck zur Stadtgrenze nach Gelsenkirchen lassen einen schlimmen Verdacht zu: „Es sieht so aus, als sei der Hund dort abgelegt worden“, sagte ein Sprecher der Tierrettung Essen auf Nachfrage.

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Am Donnerstag brachten die Tierfreunde den verstorbenen Vierbeiner in eine Klinik. Dort soll geklärt werden, woran der Hund gestorben ist.

Die Kosten für die Obduktion muss die Halterin offenbar selbst tragen. Deshalb bittet die Tierrettung Essen nun um Spenden. (jg)

 
 

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