Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: „Hartz 4“-Empfängerin bekommt Masken geschenkt – ein Detail macht sie stutzig

Nicht nur Corona: das waren die größten Epidemien der Menschheit

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Gelsenkirchen. Als eine „Hartz 4“-Empfängerin aus Gelsenkirchen ihren Briefkasten öffnet, findet sie dort einen Umschlag mit FFP2-Masken.

Die Sendung kommt von der Stadt Gelsenkirchen und soll dafür sorgen, dass der medizinische Mund-Nasen-Schutz auf für Haushalte mit wenig Geld zur Verfügung steht. Doch ein Detail sorgt für Verwunderung.

Gelsenkirchen: FFP2-Masken sind lose im Umschlag

Die Empfängerin der Masken wird beim Auspacken stutzig, als sie sieht, dass diese nicht einzeln verpackt sind, sondern lose in dem Umschlag liegen. In einem beiliegenden Brief wird für die Verwendung der Masken geworben. Das Schriftstück ist unterschrieben von Luidger Wolterhoff, dem Gesundheitsdezernent der Stadt Gelsenkirchen.

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Das ist die Stadt Gelsenkirchen:

  • Stadtteil Buer 1003 erstmals urkundlich erwähnt
  • rund 260.000 Einwohner, fünf Stadtbezirke und 18 Stadtteile, elftgrößte Stadt in NRW
  • Heimatstadt des Bundesligisten FC Schalke 04
  • Wahrzeichen unter anderen: Zoom Erlebniswelt, Wissenschaftspark Rheinelbe, Sport-Paradies
  • Oberbürgermeisterin ist Karin Welge (SPD)

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Doch die vermeintlich unhygienische Verpackung der Masken lässt die Frau stutzig werden. In einem Post bei Facebook fragt ihre Freundin bei anderen Menschen aus Gelsenkirchen nach, ob jemand etwas über die Masken weiß.

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Auch die anderen Facebook-Nutzer finden die losen Masken äußerst merkwürdig und raten, bei der Stadt nachzufragen. Viele vermuten, dass damit etwas nicht stimmt.

Doch die Stadt Gelsenkirchen hat mittlerweile ein Statement abgegeben, das Entwarnung gibt. Die Masken stammen tatsächlich von der Stadt und sind unter strengen Hygienemaßnahmen verpackt worden. „Die betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Einweghandschuhe und FFP2-Masken getragen, das Arbeitsumfeld ist regelmäßig desinfiziert worden. Die Masken können bedenkenlos getragen werden“, betont Krisenstabsleiter und Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff.

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Dass einige Empfänger Masken erhalten haben, die nicht einzeln verpackt sind, wird in der Mitteilung damit begründet, dass man zur Bereitstellung der 140.000 kostenlosen Masken auf verschiedene Quellen zurückgreifen musste. Darunter sind auch Großverpackungen, die auf mehrere Haushalte aufgeteilt wurden.

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Die FFP2-Masken sind an insgesamt 57.000 Menschen in Gelsenkirchen versendet worden, die Sozialhilfen beziehen. Zusätzlich sollen die Personen in der nächsten Zeit noch Masken-Gutscheine von ihren Krankenkassen erhalten.