Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Wegen eines Tickets – Renitenter Fahrgast (20) tritt und schlägt Straßenbahnfahrer

Der 25-jährige Fahrgast zeigte sich auch gegenüber der Polizei aggressiv. (Symbolbild)
Der 25-jährige Fahrgast zeigte sich auch gegenüber der Polizei aggressiv. (Symbolbild)
Foto: Imago

Gelsenkirchen. Am Mittwoch ging in Gelsenkirchen ein uneinsichtiger Fahrgast auf einen Straßenbahnfahrer los.

Gegen 13.15 Uhr betraten Kontrolleure die Straßenbahn der Linie 302, woraufhin der 25-jährige Fahrgast aus Gelsenkirchen noch nachträglich beim Fahrer (43) ein Ticket ziehen wollte.

Fahrgast tritt auf Straßenbahnfahrer ein

Die beiden gerieten erst in einen verbalen Streit, der dann jedoch eskalierte. Der 25-Jährige beleidigte den Fahrer, schlug und trat dann nach ihm. Zwei unbeteiligte Fahrgäste schafften es, den Gelsenkirchener von seinem Opfer wegzuziehen. Dieser flüchtete daraufhin aus der Bahn.

Ein Krankenwagen brachte den leicht verletzten Straßenbahnfahrer zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Feuer legte A59 wochenlang lahm: Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter beginnt in Duisburg

Eurowings: Chaos beim Check-In am Flughafen Köln/Bonn

• Top-News des Tages:

Warntag 2018: Sirenen heulten am Donnerstag (6. September) in ganz NRW

Bushäuschen stürzt ein: 43-Jähriger stirbt bei Unfall

-------------------------------------

Die herbeigerufene Polizei stellte den renitenten Fahrgast kurze Zeit später in der Nähe der Haltestelle „Berger See“. Doch auch gegenüber den Beamten zeigte sich der 25-Jährige extrem aggressiv und verweigerte jede Auskunft.

Die Polizisten nahmen ihn daraufhin mit auf die Wache, die er, nachdem seine Personalien festgestellt waren, und er sich beruhigt hatte, wieder verlassen durfte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. (jgi)

 
 

EURE FAVORITEN

Richter erläutert Sami A.-Urteil

Richter Dirk Rauschenberg erklärt den juristischen Hintergrund zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster.
Do, 16.08.2018, 15.38 Uhr

Richter Dirk Rauschenberg erklärt den juristischen Hintergrund zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster.

Beschreibung anzeigen