Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Du glaubst nicht, woraus DIESER Döner wirklich besteht!

Gelsenkirchen: Es sieht aus wie ein üblicher Döner, ist aber keiner. (Symbolbild)
Gelsenkirchen: Es sieht aus wie ein üblicher Döner, ist aber keiner. (Symbolbild)
Foto: Nicolas Kaufmann / DER WESTEN

Gelsenkirchen. Eine Brottasche gefüllt mit Salat, Käse, Sauce und Fleisch vom Drehspieß: So kennen wir den Döner.

Ein Imbiss in Gelsenkirchen bietet jetzt aber eine Currywurst in Döner-Form an! Wir haben den „Currywurst-Döner“ probiert und verraten, wie er schmeckt.

Gelsenkirchen: Bei „Curry Heinz“ gibt's Currywurst im Döner

Carsten Heinz Richter ist leidenschaftlicher Currywurst-Fan. Deshalb eröffnete er 2008 seinen Imbiss „Curry Heinz“ in Gelsenkirchen. In diesem bietet er die klassischen Imbissspezialitäten, wie Schnitzel, Wurst verschiedener Arten, Burger, Pommes und eben Currywurst an.

Die Wurst stamme aus eigener Produktion. Stolz sagt er: „Hier kommt nichts aus der Tüte.“ Und so mache er auch die große Auswahl an Saucen, wie Zigeuner-, Jäger-, Hollandaise-, Curry- und Schaschliksaucen, selber. Dann kam die Riesencurrywurst dazu.

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Immer auf der Suche nach Neuem habe er die Currywurst „aufpeppen“ wollen. Angefangen habe es vor etwa drei bis vier Jahren, als ihm die Idee nach einer neuen Form der Currywurst gekommen sei. Er ließ von einem Metzger eine kiloschwere Currywurst für den Spieß produzieren und fuhr schließlich zu einem Foodfestival in Duisburg. Den Grill in einer Ape eingebaut, verkaufte er aus seinem mobilen Fahrzeug heraus die Wurst an die Festival-Besucher.

Die Nachfrage dort sei so gut gewesen, dass er vergangenen Sommer schließlich die „Currylocken“ in seinem Imbiss einführte. Tatsächlich könnte man sie auch als Currywurst-Döner bezeichnen. Denn erfolgt ihre Zubereitung ja an einem Drehspieß!

Currylocken können Döner Konkurrenz machen

Ist das Fleisch braun gegrillt, schneidet Richter feine Streifen ab, die eine lockige Form annehmen. Dann belegt er eine Brottasche damit und gibt karamellisierte Paprika und Zwiebeln, Blatt- sowie Krautsalat dazu. Zum Schluss schüttet er Currysauce drüber und auch etwas Currypulver darf natürlich nicht fehlen.

Nachdem die „Currylocken“ in ihrer Zubereitung deutlich einem Döner ähneln, bleibt die Frage nach dem Geschmack. Richters Currywurst in der Brottasche ist sehr saftig. Ihr Geschmack ist durchaus süßlich.

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Vor allem die Kombination von der Currysauce und den Beilagen, die der Inhaber reichlich verwendet, sorgen wohl für den süßlichen Geschmack. Wobei unter den neun zur Auswahl stehenden Saucen auch schärfere Saucen den süßlichen Geschmack eindämmen dürften. So gibt es beispielsweise eine grüne Pfeffer-, Habanero- sowie Curry-Jalapenosauce.

Insgesamt sind die „Currylocken“ ein Sattmacher und - zumindest für Currywurst-Fans - die passende Anlaufstelle. Aber auch für diejenigen, die eine Alternative zum Döner suchen oder einfach mal etwas anderes ausprobieren möchten, sind die „Currylocken“ sicherlich eine Kostprobe wert.

Letztendlich erinnern sie auch geschmacklich an einen Döner. Wir finden: Gerade einem Döner mit Kalbfleisch kommt der Geschmack nahe, vermutlich weil das Fleisch ähnlich dünn geschnitten wird.

Currywurst hat weiterhin Priorität

Dass der „Currywurst-Döner“ schmeckt, finden auch seine Kunden. Viele würden sie probieren, weil sie ganz anders aussehen als die herkömmliche Currywurst. Manche Kunden hätten auch merkwürdige Wünsche und würden die „Currylocken“ ohne Beilagen und Brot bestellen.

„Die Currywurst ist das beste, was es gibt“

Aber auch Richter ist sich sicher: „Die Currywurst bleibt die Nummer eins bei Curry-Heinz!“ So sollen die „Currylocken“ die Currywurst nicht ersetzen, sondern vielmehr ergänzen. Schließlich erklärt der Imbissbetreiber: „Die Currywurst ist das beste, was es gibt.“ Deshalb bietet Richter die „Currylocken“ ausschließlich montags und freitags an.

Inhaber hat Patent angemeldet

Bisher dürfte die Riesencurrywurst einzigartig in Deutschland sein. Dennoch ist es möglich, dass zukünftig auch andere Imbissbuden die „Currylocken“ von Richter anbieten. Denn habe er ein Patent auf diese angemeldet und sei durchaus bereit, dieses an andere Betriebe weiterzugeben.

Er selber denke momentan allerdings nicht daran, einen weiteren Laden zu eröffnen. Schließlich beanspruche sein Imbiss und sein mobiler Catering-Service bereits viel Zeit. Zumal er zusätzlich zu den „Currylocken“ auch Currywurst in der Konserve vermarktet.

 
 

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