Gelsenkirchen

Netz lacht über rechten Demonstranten in Gelsenkirchen – Grund ist dieses Detail

Bei den rechten Demonstrationen in Gelsenkirchen versammelten sich am Sonntag 300 Menschen.
Bei den rechten Demonstrationen in Gelsenkirchen versammelten sich am Sonntag 300 Menschen.
Foto: dpa
  • Rechte Demos locken 300 Teilnehmer nach Gelsenkirchen
  • Einer fiel ganz besonders auf
  • Schuld ist sein Outfit

Gelsenkirchen. Bei Demonstrationen der beiden rechten Gruppen „Mütter gegen Gewalt“ und „Patrioten NRW“ am Sonntag in Gelsenkirchen, fiel ein rechter Demonstrant ganz besonders auf. Denn er trug ein Outfit, das im Netz zuletzt große Wellen schlug: Deutschland-Hütchen, kariertes Hemd und Weste.

Bei Twitter erinnerten sich die User sofort an Maik G., der vor Wochen bei einer Pegida-Demonstration in Dresden für Aufsehen gesorgt hatte. Maik G. arbeitete zu diesem Zeitpunkt noch beim LKA und bepöbelte ZDF-Journalisten, als sie ihrer Arbeit nachgehen wollten. Wegen seiner Kopfbedeckung wurde er im Netz daraufhin als „Hutbürger“ bezeichnet.

Neuer „Hutbürger“: „Die kommen doch tatsächlich mit dem Deppenhütchen“

In Gelsenkirchen wurde nun der neue „Hutbürger“ gesichtet. Er gehörte zu den rund 300 rechten Demonstranten, die die Polizei am Sonntag zählte. Ihnen standen 2.100 Gelsenkirchener gegenüber, die gegen Rassismus und rechte Hetze protestierten (hier liest du alles zum Demo-Tag in Gelsenkirchen).

Unter dem #Hutbürger wurde das Foto bei Twitter verbreitet:

„Die kommen doch tatsächlich mit dem Deppenhütchen. Ich fasse es nicht“, kommentierte ein Twitter-Nutzer,

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Pegida-Pöbler hatte Polizeieinsatz des Kamerateams gegen ZDF-Kamerateam ausgelöst

Ende August war ein vom ZDF beauftragtes Kamerateam beim Dresden-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verbal von einem Pegida-Anhänger mit dem Deutschlandhut angegriffen worden.

Danach hatte die Polizei die Journalisten eine Dreiviertelstunde fest- und somit von der Arbeit abgehalten. Das Geschehen ist auf einem Video zu sehen, das im Internet kursierte.

Das Verhalten der Polizei löste scharfe Kritik aus. Die Beamten entschuldigten sich später beim ZDF-Team für die Maßnahme. (mj/ak)

 
 

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