Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Polizei im Dauerstress – weil manche immer noch nicht kapiert haben, dass...

Gelsenkirchen: Die Polizei hat mit mehreren Menschen zu kämpfen, die sich nicht an die Kontaktsperre während der Corona-Krise halten.
Gelsenkirchen: Die Polizei hat mit mehreren Menschen zu kämpfen, die sich nicht an die Kontaktsperre während der Corona-Krise halten.
Foto: Joachim Kleine-Büning/FUNKE Foto Services; imago images / Rene Traut (Montage: DER WESTEN)

Gelsenkirchen. Es scheint noch nicht bis zu allen Menschen in Gelsenkirchen durchgedrungen zu sein: Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt verbietet Gruppentreffen.

Die Polizei Gelsenkirchen muss immer wieder eingreifen und zahlreiche Menschengruppen auflösen. Deswegen richten sich die Beamten nun mit einem Appell an die Bürgerinnen und Bürger.

Gelsenkirchen: Verstöße gegen Corona-Sperre nehmen kein Ende

Im Zeitraum von Sonntagmorgen bis Dienstagmorgen traf die Polizei Gelsenkirchen ganze 22-mal Gruppen von mehr als zwei Personen an. Da es sich dabei um direkte Verstöße gegen die städtische Verfügung handelte, hatte dies für jeden einzelnen Beteiligten eine Strafanzeige zur Folge.

Die Gruppen bestanden dabei nicht aus einschließlich jüngeren oder älteren Personen, sondern setzten sich aus unterschiedlichen Altersgruppen zusammen, wie ein Polizeisprecher gegenüber DER WESTEN erklärte.

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„Zum wiederholten Male“ bittet die Polizei Gelsenkirchen die Menschen eindringlich darum, zuhause zu bleiben: „Mit Uneinsichtigkeit und ignorantem Egoismus gefährden Sie nicht nur sich selbst, Sie gefährden auch die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt!“

Die Kontaktsperre, die das Land NRW verordnet hat, soll schließlich nicht nur verhindern, dass man sich selbst in der Öffentlichkeit mit dem Virus ansteckt – sondern auch, dass man es unwissend an andere weitergibt, ohne selbst Symptome zu zeigen. (at)

 
 

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