Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Mann steht vor Baumarkt und ist verwirrt, als er DAS entdeckt – es löst eine Diskussion im Netz aus

In Gelsenkirchen ist ein Baumarkt-Kunde verwirrt. (Symbolbild)
In Gelsenkirchen ist ein Baumarkt-Kunde verwirrt. (Symbolbild)
Foto: imago images / CTK Photo / Eibner (Montage: DER WESTEN)

Gelsenkirchen. Ist das nicht viel zu früh? Das denkt sich ein Mann aus Gelsenkirchen, der vor einem Baumarkt steht. Als er nämlich ein bestimmtes Angebot entdeckt, ist er verwirrt – und löst im Netz mit einem Foto davon eine Diskussion aus.

Am Samstag ist ein Kunde auf dem Weg zu Hornbach in Gelsenkirchen. Als er durch die Eingangstüre gehen möchte, fällt er fast vom Glauben ab. Schnell zückt er sein Handy und macht ein Foto seines Fundes.

Gelsenkirchen: Meinungen sind gespalten

In einer Facebookgruppe für Menschen aus Gelsenkirchen postet er das Bild und regt damit eine Diskussion an – denn er findet, dass es viel zu früh für DIESE Aktion ist.

Was er meint? Weihnachtsbäume. Denn die werden schon jetzt bei Hornbach zum Verkauf angeboten. Auf dem Foto ist zum Beispiel eine Nordmanntanne für 17,61 Euro zu sehen. Auch Obi macht im TV bereits Werbung für den Tannenbaumverkauf.

50 Kommentare sammeln sich unter dem Bild aus Gelsenkirchen. Viele Nutzer stimmen dem Kunden zu und finden ebenfalls, dass es viel zu früh für den Verkauf der Bäume ist.

Das liegt hauptsächlich daran, dass sie davon ausgehen, dass die Tanne bis Heiligabend bereits alle Nadeln verloren hat. Eine Nutzerin berichtet, dass sie auch Bäume gesehen hat, die mit Wurzel im Topf verkauft werden – das wäre für sie so ok.

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Das ist der Totensonntag:

  • Er findet dieses Jahr am 22. November 2020 statt
  • Er ist in der evangelischen Kirche ein Gedenktag für Verstorbene
  • Der Totensonntag fällt immer auf letzten Sonntag vor dem ersten Advent
  • Es ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres
  • Er kann nur auf Tage zwischen dem 20. Und 26. November fallen
  • Beim Totensonntag steht das „jüngste Gericht“ und das ewige Leben im Mittelpunkt

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Ein anderer wirft ein, dass dieses Jahr mies genug sei. Stichwort: Corona. Wir würden schon auf vieles verzichten, da könne man als Ausgleich früher mit der Weihnachtsdeko anfangen.

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Gelsenkirchen: Ab wann darf der Weihnachtsbaum stehen?

Gedanken um einen strengeren Lockdown macht sich ein anderer Nutzer aus Gelsenkirchen. Er befürchtet, dass die Baumärkte im Dezember schließen könnten und somit der Baumverkauf gestoppt wird.

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Jedoch durften Baumärkte in NRW schon während des ersten Lockdowns öffnen. Es bildeten sich mehrere Hundert Meter lange Schlangen vor den Geschäften. Viele nutzten im Frühjahr die Zeit zum Renovieren.

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Eine weitere Meinung: Die Menschen aus Gelsenkirchen sollten nicht vor Totensonntag, also dem 22. November, schmücken. Denn das verlange die Tradition so. Ob zu früh oder nicht: Hauptsache, du hast Freude an deinem Weihnachtsbaum. (ldi)

 
 

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