Gelsenkirchen

Feste Lkw-Sperren zur Terror-Abwehr? (Vorerst) nicht in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen sind erstmal keine festen Sperren geplant. (Symbolbild)
In Gelsenkirchen sind erstmal keine festen Sperren geplant. (Symbolbild)
Foto: Marcus Gärtner / dpa

Gelsenkirchen. Nach dem Terroranschlag in Barcelona hat das nordrhein-westfälische Innenministerium die Sicherheitsbehörden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Die Polizeibehörden seien angewiesen worden, „unverzüglich Kontakt mit den Städten und Gemeinden aufzunehmen“, teilte das Ministerium am Freitag mit.

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Demnach sollen die Kommunen mit der Polizei konkrete Sicherheitsmaßnahmen vor allem für die Innenstädte abstimmen. Münster plant nun hochfahrbare Poller, Duisburg stellte große Wassertanks auf, um mögliche Terror-Lkw zu stoppen.

Was ist in Gelsenkirchen geplant?

In Gelsenkirchen passiert erstmal nichts. „Geplant ist nichts“, sagt Stadtsprecher Martin Schulmann. Die Stadt sehe keinen akuten Handlungsbedarf. „Es gibt keine Hinweise auf eine erhöhte Terror-Gefahr in Gelsenkirchen.“

Als Reaktion auf den Erlass des Innenministers wollen sich Polizei und Stadt aber zusammensetzen, um über mögliche Maßnahmen zu sprechen. Einen Termin gebe es aber noch nicht.

(mto)

 
 

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