Felix kümmert sich fortan um Amberbaum in Gelsenkirchen

Oma Gertrud Korth, rechts im Bild, hat ihrem Enkel Felix (links mit der Schaufel in der Hand) die Partenschaft über eine Baumscheibe geschenkt. Darin wurde ein junger Amberbaum gepflanzt. An der Herdstraße in Schalke, Ecke Schwäbische Straße, wurde der Baum von Mitarbeitern von Gelsendienste eingesetzt.
Oma Gertrud Korth, rechts im Bild, hat ihrem Enkel Felix (links mit der Schaufel in der Hand) die Partenschaft über eine Baumscheibe geschenkt. Darin wurde ein junger Amberbaum gepflanzt. An der Herdstraße in Schalke, Ecke Schwäbische Straße, wurde der Baum von Mitarbeitern von Gelsendienste eingesetzt.
Foto: FUNKE FotoServices
Der neunjährige Felix Lück hat zur 1. Heiligen Kommunion eine Patenschaft für einen Amberbaum geschenkt bekommen – von seiner Oma.

Gelsenkirchen.. Ein ganz besonderes Geschenk hat Felix von seiner Oma zur 1. Heiligen Kommunion am vergangenen Sonntag bekommen – und zwar eine Baumpatenschaft. Am Montagmittag schaufelte der Drittklässler der Friedrich-Grillo-Schule voller Stolz und Eifer im Beisein seiner Mitschüler Mutterboden auf den etwa siebenjährigen Jungbaum in der Baumscheibe an der Herdstraße. Den cirka vier Meter hohen Amberbaum, ein amerikanisches Gewächs, überbrachte nebst hübscher Urkunde und guten Ratschlägen zur Pflege für Oma und Enkel Bereichsleiter Werner Rümping von Gelsendienste mit einem Team.

„Der Junge hat eigentlich schon alles, was er braucht. Und Geld als Geschenk kam für mich nicht in Frage“, sagt Gertrud Korth, die Großmutter zu ihren Beweggründen. Die pensionierte Lehrerin wollte Felix „viel lieber etwas schenken, was bleibt, etwas, was mit ihm wächst“.

Felix ist hin und weg von dem Geschenk. Eine Gießkanne hat er sich schon besorgt, und ein Bollerwagen nebst Handschuhen kommt dieser Tage auch noch dazu – denn der Amberbaum „kann nach dem Pflanzen gut und gern fünf bis sechs Kannen Wasser täglich vertragen“, wie Werner Rümping dem aufgeweckten Grundschüler erklärt – damit das Gehölz trotz fortgeschrittener Jahreszeit auch schön Wurzeln schlägt.

Unkräut jäten, Müll entfernen, gießen

Der Neunjährige will fortan regelmäßig nach dem Amberbaum einen Steinwurf von seinem Zuhause in Schalke entfernt und den Bodendeckern rund um die Baumscheibe schauen. Sein Auftrag umfasst dabei Tätigkeiten wie Unkraut jäten, Müll entfernen und den Boden auflockern und Gießen. „Etwas, das ich gern mache und worauf ich mich schon freue“, wie Felix grinsend verrät. Das mag daran liegen, dass Oma Gertrud Korth einen grünen Daumen hat und daheim in Essen einen hübschen Garten ihr Eigen nennt.

Ein ebenso schönes wie sinnstiftendes Geschenk, denn Enkel Felix wird sich ein Leben lang an Oma Gertrud und den Amberbaum erinnern.

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