FC Schalke 04 - Polizei ermittelt nach Neuer-Ohrfeige

Da war noch alles in Ordnung: Schalkes Kapitän Manuel Neuer beim Bad in der Menge. Später kassierte der National-Torhüter eine Ohrfeige von einem Unbekannten.Foto: Martin Möller
Da war noch alles in Ordnung: Schalkes Kapitän Manuel Neuer beim Bad in der Menge. Später kassierte der National-Torhüter eine Ohrfeige von einem Unbekannten.Foto: Martin Möller
Foto: WAZ FotoPool
Weil die Ohrfeige gegen Manuel Neuer öffentliches Interesse berührt, ermittelt nun die Polizei. wegen einfacher Körperverletzung. Das Video wird im Detail ausgewertet.

Gelsenkirchen.. Aus Sicht der Polizei, die mit einer guten Hundertschaft im Einsatz war, ist der Autokorso der Schalker am Sonntag zufriedenstellend und ohne besondere Vorkommnisse verlaufen. Das erklärte Behördensprecher Konrad Kordts am Montag.

Die Strecke wurde laut Polizei von ca. 20.000 Zuschauern gesäumt. „Unsere Aufgaben beschränkten sich zum Großteil auf Verkehrslenkungsmaßnahmen“, sagte Kordts. Hin und wieder mussten die Beamten auch in Sachen Familienzusammenführung aktiv werden, wenn Kids in der Menge den Anschluss an ihre Eltern verloren hatten.

Keinesfalls zu den Akten gelegt wird laut Polizei die Ohrfeige, die Kapitän Manuel Neuer unverhofft kassierte. Kordts dazu: „Schalke oder Neuer selbst sind meines Wissens bisher nicht aktiv geworden. Doch wir ermitteln, weil hier ein öffentliches Interesse besteht.“ Auch das Video wird im Detail ausgewertet. „Unter Umständen war das mit der Ohrfeige ja sogar eine Inszenierung, also geplant, um das eben per Video festzuhalten.“

Unwetter blieben aus

Das Deutsche Rote Kreuz hatte am Sonntag nach eigenem Bekunden so gut wie gar nichts zu tun. Was nicht zuletzt auch daran gelegen haben mag, dass die für den Tag angekündigten Unwetter ausblieben.

Allerdings gab es ja auch noch den Samstag mit dem Public Viewing in der Veltins-Arena, und das erwies sich dann schon als arbeitsintensiv für die Helfer des DRK.

45 Menschen mussten durch Sanitäter betreut werden. Kleinere Verletzungen und Kreislaufprobleme waren oft die Gründe für Einsätze. Im Freudentaumel stürzten aber auch einige Fans in den Innenraum. Darunter befand sich ein Geschwisterpaar, das so unglücklich fiel, dass es noch vor Ort notärztlich versorgt werden musste. Neben diesen beiden mussten zwölf weitere Personen nach DRK-Angaben mit Rettungswagen zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

 
 

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