Exponate aus dem Leben des King of Rock’n’Roll

Irene Stock
Oskar Hentschel.
Oskar Hentschel.
Foto: WAZ
Nachdem das Elvis-Museum in Düsseldorf schließen musste, wurden die Exponate der Elvis-Presley-Initiativkreis Gelsenkirchen im Alma Sports Fitnessstudio ausgestellt. Bevor die Ausstellung endet, gibt es am kommenden Wochenende eine letzte Möglichkeit die Stücke zu sehen. Auch eine Führung mit dem Initiativkreis ist möglich, um Informationen über das Leben des King aus erster Hand zu erfahren.

Gelsenkirchen. Letzte Chance für Elvis-Fans, Originalexponate in Gelsenkirchen zu sehen. In der ersten Etage von Alma Sports sind an diesem Freitag, Samstag und Sonntag noch rund 300 Exponate zu sehen. Angefangen vom Shure-Mikrofon (Baujahr 1951) bis zur „Iasana“ Jazz-Gitarre, die sich der Star 1958 im Frankfurter Musikhaus Hummel kaufte. Oder ein Telefonbuch von 1955 aus Memphis, in dem Elvis noch als Privatperson mit Telefonnummer steht. Oder die Familienbibel der Presleys von 1872.

Militärzeit im Mittelpunkt

Zusammengetragen wurden sie vom Elvis-Presley-Initiativkreis Gelsenkirchen. Das sind Oskar Hentschel, Andreas Schröer, Torsten Meck, Michael Knorr. Insgesamt umfasst die Sammlung 1800 Originalstücke, überwiegend aus der Militärzeit Presleys in Deutschland. „Reproduktionen sind nicht ausstellungsfähig.“ Da sind die vier eisern. Kein Wunder also, dass sie als Leihgeber für Elvis-Ausstellungen gefragt sind. So sind Stücke aus ihrer Sammlung im Bonner Haus der Geschichte zu sehen.

Ursprünglich waren Teile der Ausstellung im Düsseldorfer Elvis-Museum beheimatet, doch das Haus wurde verkauft, dem Initiativkreis gekündigt. Als Alma Sports-Chef Thilo Pasch davon hörte, bot er eine vorübergehende Bleibe an. Seitdem werden die Exponate jeden Abend aus den Vitrinen aus- und jeden Morgen wieder eingeräumt. Die vorläufig letzte Reise treten sie am 7. Dezember an. Dann gehen sie ins rock’n’popmuseum in Gronau. Dort heißt es: Marilyn Monroe geht, Elvis Presley kommt. Und die Gelsenkirchener, die ja nicht einfach nur Fans sind, sondern etwas tun für die Pflege des Elvis-Andenkens, sie freuen sich.