Experte für erneuerbare Energien neu an WH Gelsenkirchen

Der Gelsenkirchener Campus der Westfälische Hochschule aus der Vogelperspektive betrachtet.
Der Gelsenkirchener Campus der Westfälische Hochschule aus der Vogelperspektive betrachtet.
Foto: www.blossey.eu
Dr. Andreas Schneider ist neuer Dozent an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. In den erneuerbaren Energien hat er sein Fachgebiet gefunden.

Gelsenkirchen.. Wer alles richtig machen will, studiert Elektrotechnik in Gelsenkirchen. Davon ist Dr. Andreas Schneider (46), frisch an die Westfälische Hochschule berufener Professor für „Bauteile und Schaltungen sowie Regenerative Energien“, überzeugt: „Elektrotechnik ist ein Fach mit Zukunft. Die Industrie sucht Elektroingenieure und bietet ihnen entsprechend gute Karrierechancen.“

Nach Abitur und Physikstudium (Diplom und Lehramt) promovierte er in Konstanz zum Doktor der Naturwissenschaften und stürzte sich in die Forschung und Entwicklung von Solarzellen und -modulen. In Kooperation mit der Moskauer Staatsuniversität „Lomonossow“, und Partnern gründete er eine Firma im kanadischen Vancouver, die Solarmodule für Strom und Wärme produzierte. Später baute Schneider am Konstanzer Forschungsinstitut ISC eine Modulforschungsabteilung auf, die sowohl forschte als auch Arbeit für die Industrie übernahm.

Wachstumsmarkt für angehende Elektroingenieure

Jetzt hat die Westfälische Hochschule ihn in den Gelsenkirchener Studiengang Elektrotechnik berufen, wo er sich neben der Lehre auch Forschung und Entwicklung an und von Solarmodulen widmen will: „Die Energiewende braucht erneuernde Energieträger wie die Sonne. Die Modulpreise sind in den letzten Jahren enorm gefallen, so dass sie für den einzelnen Hausbesitzer und für Energieversorger interessant geworden sind“, erläutert Schneider.

Im Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energieträger prognostiziert Schneider den Elektrotechnik-Ingenieuren gute Zukunftsaussichten. Auch in der Entwicklung von Batteriesystemen, die Anwender vom Strommarkt weitgehend unabhängig machen können, wenn sie den Solarstrom dort parken können.

Der passionierte Radfahrer Andreas Schneider ist bereits nach Gelsenkirchen-Buer gezogen, um per Fahrrad zum Arbeitsplatz fahren zu können. Für andere Hobbies fehlt dem Vater einer siebenmonatigen Tochter die Zeit: „Im Moment gilt all meine Freizeit der Familie.“

 
 

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