Erfolgreiches Stadtradeln - Gelsenkirchen fährt fast vier Mal um Welt

Haben das Stadtradeln gestemmt: Geord Nesselhaus vom Umweltreferat, Stadtrat Dr. Manfred Beck und aGEnda21-Leiter Werner Rybarski (vl).
Haben das Stadtradeln gestemmt: Geord Nesselhaus vom Umweltreferat, Stadtrat Dr. Manfred Beck und aGEnda21-Leiter Werner Rybarski (vl).
Foto: Joachim Kleine-Büning
Das diesjährige Stadtradeln war auch in Gelsenkirchen ein voller Erfolg. Gemeinsam mit 13 anderen Ruhrgebietsstädten, die als Metropole Ruhr angetreten sind, liegt Gelsenkirchen bundesweit auf Platz 1. Ein Erfolg, der die Organisatoren bestätigt: "Wir machen weiter."

Gelsenkirchen kann nicht nur Negativstatistik. Gelsenkirchen kann auch ganz anders: Als radelndes Mitglied der Metropole Ruhr Nummer 1 – bundesweit! Fast eine Million Kilometer haben die Teilnehmer der 14 Städte auf Drahteseln zurück gelegt und dem Klima damit 139.144 Kilogramm Kohlendioxid-Ausstoß erspart.

In der Wertung fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern in der Metropole Ruhr ist Gelsenkirchen mit 158.163 Kilometern (22.775,4 kg CO2) die Nummer 2. Ebenso in der Kategorie fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern pro Einwohner: Platz 2 in der Metropole, Platz 30 bundesweit.

Uwe Steingräber ist der bundesweite Radelstar Nummer 1

Das kann nur noch Uwe Steingräber toppen: Der Gelsenkirchener Stadtradelstar aus dem Team Caritas-DieStromSparChecker ist mit 1822 Kilometern und 262,4 Kilogramm CO2-Einsparung bundesweit die Nummer 1, Adfc-Vorsitzender Peter Bruckmann (1247 km/179,6 kg CO2) rangiert auf Platz 10. Mit seinem Team aber, das 21.089 Kilometer gefahren ist, führt er die lokale Ergebnisliste an. Erwartungsgemäß liegt das Sparkassen-Team auf Platz 2 (15.676 Kilometer), gefolgt vom Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid (11.356 km).

Keine Frage, die Organisatoren Georg Nesselhauf vom Referat Umwelt und aGEnda21-Leiter Werner Rybarski sind überaus zufrieden mit dem erfolgreichen Ergebnis der zweiten Stadtradel-Auflage, bei der 548 Gelsenkirchener fast vier Mal ohne Motorkraft die Welt umfahren haben. „Wir sind sehr froh, dass das Team der Mobilitätskampagne Gut Gemischt Mobil das Stadtradeln zu uns nach Gelsenkirchen geholt hat“, sagte Stadtrat Dr. Manfred Beck gestern beim Abschlussgespräch zur Kampagne. Besonders wichtig sei, „dass wir in den Köpfen etwas bewegt haben. Das ist am Ergebnis deutlich ablesbar.“ Auch die deutliche Botschaft „Macht das Radwegenetz besser“ sei angekommen. Als Zeichen dafür wertet Beck auch den Verwaltungsvorschlag, den Adfc in den Verkehrsbeirat aufzunehmen.

Die Aktion Stadtradeln ist ein Event für Gesundheit und Umwelt

Unisono setzten Georg Nesselhauf und Werner Rybarski gestern ein Ausrufungszeichen: Natürlich werde im nächsten Jahr wieder geradelt. In einer dann hoffentlich größeren Metropole-Ruhr-Städtegemeinschaft. „Mit dem Stadtradeln hat Gelsenkirchen ein echtes Event“, meinte Rybarski. Eins, das gut für die Umwelt und die eigene Gesundheit sei.

Die beiden Stadtradel-Stars Uwe Steingräber und Peter Bruckmann, die aus Überzeugung ihre Autos drei Wochen lang in der Garage ließen, dankten ihren Teams für die Unterstützung. Steingräber auch seinen Arbeitskollegen, die mit ihm Dienstfahrten tauschten – damit er Kilometer machen konnte ...

Auch das WAZ-Team GE hat sich gut geschlagen

Im großen Mittelfeld der Stadtradler hat sich auch das WAZ-Team gut geschlagen. Zwölf aktive Radler sind 2404,4 Kilometer gefahren und haben 346,2 Kilogramm CO2 eingespart. Die WAZ sagt Danke für dieses Engagement.

Zum Abschluss mit Preis- und Urkundenverleihung werden die Teamkapitäne noch eingeladen.

Alle Informationen rund um die Stadtradel-Ergebnisse 2014 auf www.stadtradeln.de

 
 

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