Entsorgung der Fässer kostet 1500 Euro

Die Fässer sind inzwischen entsorgt worden.
Die Fässer sind inzwischen entsorgt worden.
Foto: WAZ
1500 Euro kostet die Entsorgung der Problem-Fässer, die auf einem Parkplatz in der Feldmark lagen. Gelsendienste-Betriebsleiter Uwe Unterseher-Herold erläuterte am Dienstag im Umweltausschuss, wie es zu der Verzögerung beim Abtransport kam.

Gelsenkirchen.. „So etwas sollte nicht passieren“, räumte Uwe Unterseher-Herold im Umweltausschuss ein. Der Betriebsleiter Gelsendienste berichtete über die Problem-Fässer auf einem Parkplatz in der Feldmark). Sie waren am 8. Dezember 2014 entdeckt worden.

Zunächst konnten die Behältnisse von Gelsendienste nicht geborgen werden, weil die mit Harz gefüllten Fässer „mit dem Boden verbacken waren“, dann gerieten sie in Vergessenheit. „Wir hätten damals sofort einen Fremdentsorger nehmen müssen“, so Unterseher-Herold. Was aber nicht passierte.

Allgemeinheit muss Kosten tragen

Schuld war ein Riss in der betriebsinternen Kommunikation. Ein Mitarbeiter habe eine Notiz geschrieben, sei dann in Urlaub gegangen, der dann zuständige Mitarbeiter habe die Notiz nicht gesehen, erläuterte der Betriebsleiter. „Es war menschliches Versagen. Wir können uns nur entschuldigen.“ Von den Fässern sei aber zu keiner Zeit eine Gefahr ausgegangen.

Anfang Januar musste eine Transportgenehmigung für die Fässer beantragt werden. Inzwischen sind die Fässer entsorgt. Kosten: 1500 Euro, die Personalkosten nicht mitgerechnet. Da die Verursacher der Müllablagerung unbekannt sind, muss die Allgemeinheit die Kosten tragen.

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