Eine Reise ins Reich der Tiere

„Ein Besuch im Zoo" und „Peter und der Wolf" führten Ballettschüler im Consoltheater auf.
„Ein Besuch im Zoo" und „Peter und der Wolf" führten Ballettschüler im Consoltheater auf.
Foto: WAZ FotoPool
Die Ballettschule Gabriela Swoboda präsentierte die Geschichten „Ein Besuch im Zoo“ und „Peter und der Wolf“. Besonders die kleinsten Bühnenakteure sorgten für große Aufmerksamkeit

Gelsenkirchen.. Spätestens, als die kleinen Bärenkinder auftauchten und rhythmisch über die Bühne tänzelten, hatte auch der letzte Besucher ein Lächeln im Gesicht. Doch schon zuvor eroberten zahlreiche Protagonisten aus dem Tierreich auf charmante Weise das Consol Theater: Die Kinder und Jugendlichen von der Ballettschule Gabriela Swoboda verwandelten bei ihrer zweiteiligen Aufführung die Bühne in einen großen Zoo und später sogar in eine bunte Märchenwelt. Auf dem Programm standen in diesem Jahr schließlich die beiden Geschichten „Ein Besuch im Zoo“ sowie „Peter und der Wolf“.

Gestartet wurde aber mit einem tänzerischen Entrée, das von verschiedenen Tanzgruppen präsentiert wurde und die Besucher musikalisch einstimmte. Zu Beginn stürmten zum Beispiel viele kleine Ballerinas in rosafarbenen oder weißen Ballettanzügen den Saal und wirbelten mit sichtlicher Freude über die Bühne. Es folgten Ballett- und Charaktertänze wie der Walzer, die Kinder-Quadrille oder der katalanische Kindertanz. Dann wurden Performances zu Modern-Dance und Jazz-Klängen präsentiert. Sowohl die großen als auch die kleinen Tänzer trugen ihre beeindruckende Performance mit viel Disziplin und jeder Menge Spaß vor.

Ins Reich der Tiere abtauchen

Nach dieser Einleitung folgte „Ein Besuch im Zoo“, bei dem alle ins Reich der Tiere abtauchten. Die gezeigten Zoobewohner waren aber alles andere als furchteinflößend – selten hat man so liebenswerte Spinnen und Schlangen gesehen. Auf dieser Reise begegnete man aber auch noch Pinguinen, Flamingos, Bären, Äffchen und Savannentieren wie Löwe, Zebra und Giraffe. Jeder Tiergruppe waren dabei passende Texte zugeordnet, die live von den Kids gesungen wurden. Aber nicht nur die tollen Choreographien und der Gesang verzauberten das Publikum. Auch die schönen und farbenfrohen Kostüme waren echte Hingucker.

Info Nach der Pause ging es direkt weiter mit dem musikalischen Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergei Prokofjew, das 1936 uraufgeführt wurde. Die Geschichte um den kleinen Peter, der mit seinem Großvater im ländlichen Russland lebt, zieht noch heute Jung und Alt in seinen Bann. Das Publikum erfährt wie der Junge eines Tages das Gartentor auflässt und die kleine Ente die Gelegenheit nutzt, um auszubüchsen und auf dem Teich zu schwimmen.

Tänzerisch perfekt

Ein Raunen geht durch den Saal als der graue böse Wolf auftaucht und die Ente schließlich verschluckt. Während Peter den Wolf fängt und ihn dann mit Hilfe der Jäger in den Zoo führt, sehen die Zuschauer ein professionell inszeniertes und tänzerisch perfekt umgesetztes Ballettstück. Jede Figur hat dabei ein eigenes musikalisches Thema. Spannend war auch die tänzerische Darstellung von Wiese, Zaun und Wasser. Zum Happy End spuckt der Wolf die Ente – der natürlich nichts passiert ist – wieder aus. Beim großen Finale versammelten sich schließlich alle Mitwirkenden für den Abschlusstanz gemeinsam auf der Bühne und wurden dabei von tosendem Applaus begleitet.

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