Durchbruch am Schalthaus Schalker Verein

Eine gastronomische Nutzung und Büros waren zuletzt für das Schalthaus im Gespräch. In wenigen Wochen will der neue Projektentwickler seine Pläne für das Denkmal und die Flächen im Umfeld vorstellen.
Eine gastronomische Nutzung und Büros waren zuletzt für das Schalthaus im Gespräch. In wenigen Wochen will der neue Projektentwickler seine Pläne für das Denkmal und die Flächen im Umfeld vorstellen.
Foto: Funke Foto Services
Ein neuer Projektentwickler will die Hängepartei am Schalthaus Schalker Verein beenden. In Dorsten war er erfolgreich – mit dem Kreativ-Quartier Fürst Leopold.

Gelsenkirchen. Das Schalthaus am Schalker Verein ist eine Ruine, aber auch ein Denkmal – und es ist Entree zu einer der großen Entwicklungsflächen im Stadtsüden. Nachdem 2012 ein Investor an dem Projekt scheiterte, scheint die Hängepartie nun beendet.

Stadt und NRW.urban haben mit Ralf Ehlert einen Projektentwickler mit besten Referenzen und großen Plänen gefunden. Mit der Tempelmann-Gruppe entwickelte und vermarktete er in wenigen Jahren das Kreativ-Quartier Fürst Leopold („wir lieben alte Gebäude“) in Dorsten. „Allein für über 20.000 Quadratmeter alte Gebäudefläche haben wir dort neue Nutzer gefunden, baulich alles abgewickelt und vermietet. Die Projektrealisierung ist abgeschlossen. Jetzt brauchen wir eine neue Aufgabe. Das werden das Schalthaus und die umliegenden Flächen.“

Von rund 20.000 Quadratmetern geht Ehlert am Schalker Verein aus, die er mit seiner „Tedo“-Gruppe in Kooperation mit der Stadt und der Landesgesellschaft NRW.urban entwickeln will. Der Vertrag ist letzte Woche Montag unterzeichnet worden. In Kürze sollen die Projekte konkretisiert werden.

 
 

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