Doppelkonzert des Musikvereins in St. Urbanus und St. Augustinus

Der Gelsenkirchener Maler Walter Klocke (1878 - 1965) gestaltete zahlreiche Kirchenfenster in Gelsenkirchen das Foto zeigt ein Motiv aus dem Altarfenster in der Propsteikirche St. Augustinus Gelsenkirchen. Dort gastiert am 3. November der Musikverein Gelsenkirchen.
Der Gelsenkirchener Maler Walter Klocke (1878 - 1965) gestaltete zahlreiche Kirchenfenster in Gelsenkirchen das Foto zeigt ein Motiv aus dem Altarfenster in der Propsteikirche St. Augustinus Gelsenkirchen. Dort gastiert am 3. November der Musikverein Gelsenkirchen.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.. Für Freunde geistlicher Musik bietet der Städtische Musikverein Gelsenkirchen zwei bedeutende Werke französischer Komponisten.

An Allerheiligen, 1. November, 19.30 Uhr in der Propsteikirche St. Urbanus in Buer und zwei Tage später um 16.30 Uhr in der Propsteikirche St. Augustinus in der Altstadt sind der a-Moll Choral für Orgel von César Franck und das Requiem von Maurice Duruflé zu hören.

Franck (1822-1890), der das Konservatorium in Paris besuchte, ist mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Der Musiker, der nicht nur komponierte und als Pädagoge lehrte, hatte einen Ruf als Virtuose am Piano und an der Orgel. 1872 erhielt er eine Professur für Orgel am Pariser Conservatoire. Mit seinen Kompositionen begründete Franck eine neue französische Schule, die durch ihren polyphonen Stil, der melodischen Führung der einzelnen Stimmen, charakterisiert ist. Die Begeisterung französischer Komponisten für Johann Sebastian Bach ist auch in seinem Choralwerk zu spüren. Mit seinem a-Moll Choral zitiert er Bachs Praeludium gleicher Tonart.

Elemente des gregorianischen Gesangs prägen das Requiem von Maurice Duruflé (1902-1986). Das Werk, überwiegend ruhig, in webendem rhythmischen Fluss, gilt als Meisterstück französischer Kirchenmusik. Alle Sätze enden mit einem Übergang ins kaum hörbare Piano. Höhepunkte im dynamischen Ausdruck werden eindringlich im Kyrie und im Domine Jesu Christe deutlich. Extreme Anforderungen an die Sängerinnen und Sänger bedeuten die zahlreichen Höhenlagen. Die Komposition ist sicher eine der schönsten Requiem-Vertonungen des 20. Jahrhunderts. Als Solisten wirken mit: Sabina Detmer (Alt), Kevin Zänker (Bariton), Claudius Stevens (Orgel). Die Leitung hat MiR-Chordirektor Christian Jeub. Eintritt frei..

 
 

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