Die „werkstatt“ in Buer lädt zum ersten Akkordeonherbst ein

Freuen sich auf den „Akkordeonherbst“ in der „werkstatt“: Ralf Kaupenjohann (l.) und Wolfgang Ullrich.
Freuen sich auf den „Akkordeonherbst“ in der „werkstatt“: Ralf Kaupenjohann (l.) und Wolfgang Ullrich.
Foto: Funke Foto Services
Das neue Musikfestival soll das imposante Instrument von einer ganz neuen Seite zeigen. Wolfgang Ullrich von der „werkstatt“ holte sich einen Akkordeonfachmann ins Boot

Gelsenkirchen.. Dieses Tasteninstrument hat es in sich: Volksmusik, Jazz, Klezmerklänge und klassische Kompositionen natürlich auch – auf einem Akkordeon kann man fast alles spielen. „Viele Leute verbinden dieses Instrument jedoch nur mit Volksmusik – und genau das wollen wir mit einer neuen Konzertreihe ändern“, sagt Wolfgang Ullrich, der erste Vorsitzende des werkstatt-Vereins.

Ullrich spricht gar von einem „neuen Festival“, das ab dem 4. September in der werkstatt an der Hagenstraße 34 über die Bühne gehen soll. Um möglichst viele Klangfacetten zu zeigen, hat er sich den Essener Akkordeonexperten Ralf Kaupenjohann mit ins Boot geholt. Und der spielt nicht nur selbst Akkordeon – er hat auch einen eigenen Verlag gegründet, mit dem er Noten für das Instrument und Textsammlungen herausgibt. Eine Kostprobe seines Könnens wird Kaupenjohann mit seinem Ensemble „kzrme“ gleich zum Festivalstart geben: Am Sonntag, 4. September, präsentiert er mit seinen Musikerfreunden „einen persönlichen Blick auf die so genannte Flüchtlingskrise“. Musikalisch natürlich, mit Klezmer-Anleihen.

Karten kosten 10 Euro

Am 11. September ist die Akkordeon-Professorin Claudia Buder mit dem Saxophonisten Lutz Koppetsch zu Gast, am 18. September wird es jazzig mit dem „heinz hox trio“, Klassik- und Tango-Variationen werden am 25. September von dem neu gegründeten Ensemble „Fire, Rain & Espresso“ interpretiert. „Für das Konzert am 2. Oktober konnte ich den Kanadier Joseph Petric gewinnen“, sagt Ralf Kaupenjohann stolz. Wenn das Festival gut läuft, soll es 2017 eine Fortsetzung geben, die Reihe wird mit dem Kulturcent des MiR unterstützt.

Alle Konzerte beginnen um 19.30 Uhr, Karten kosten 10 Euro, Festivalkarten (mit denen man alle fünf Konzerte besuchen kann) 45 Euro. Es gibt nur jeweils 50 Plätze, deshalb rät Ullrich, den Vorverkauf jeweils dienstags und freitags von 16 bis 18 Uhr in der „werkstatt“ an der Hagenstraße 34 zu nutzen.

 

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