Der Expo-Auftritt gilt als ein Erfolg

Der Stand der Metropole Ruhr in München. Hier präsentierten sich die Städte und Kreise aus dem Ruhrgebiet unter einem Dach.
Der Stand der Metropole Ruhr in München. Hier präsentierten sich die Städte und Kreise aus dem Ruhrgebiet unter einem Dach.
Foto: Stadt
Es gibt Fachmessen, deren Besuch fällt in die Kategorie Pflichtveranstaltung. Die Expo Real gehört dazu.

Gelsenkirchen.. Es gibt Fachmessen, deren Besuch fällt in die Kategorie Pflichtveranstaltung. Aus zwei Gründen: Wer nicht teilnimmt, kann sich nicht präsentieren. Und: Wer nicht dabei ist, an dem rauschen Trends und Entwicklungen, die im Land unterwegs sind, vorüber. Viele sagen, es würde einen dritten guten Grund für Messe-Teilnahmen geben, das Networking. Oder auch ganz einfach: die Kontaktpflege. Für städtische Wirtschaftsförderer ist die Expo Real, die alljährlich in München nach dem Ende der Wies’n-Zeit beginnt, ein absolutes Muss. Die Branche trifft sich – dort.

Neuer Stand der Metropole Ruhr

Die 18. Expo, die vom 5. bis 7. Oktober durchgeführt wurde, war erneut „die“ Fachmesse für Immobilien und Investitionen. In diesem Jahr präsentierten sich zwölf kreisfreie Revier-Städte wie Gelsenkirchen und Landkreise unter einem neuen Standdach der Metropole Ruhr mit dem Motto „Mythos. Menschen. Möglichkeiten.“ Eines der bestimmenden Expo-Themen waren in diesem Jahr Investitionen in den europäischen und hier insbesondere in den deutschen Markt. Rund 38 000 Teilnehmer aus 74 Ländern stehen an dieser Stelle für ein Teilnehmerplus in Höhe von 2,6 Prozent.

„Wir betrachten unsere Präsentation in München als einen Erfolg“, bewertete Rainer Schiffkowski (59), Abteilungsleiter der städtischen Wirtschaftsförderung, rückblickend. Er gehörte ebenso zum Vor-Ort-Team, wie die Dezernenten Dr. Christopher Schmidt (Wirtschaft) und Martin Harter (Bauen).

Genau in dieser Kombination, so Schiffkowski, und gemeinsam mit relevanten Grundstückseigentümern, wie beispielsweise Vertretern von Saint Gobain, der Nordstern GmbH, der GiT Unternehmensgruppe, der Sparkasse Gelsenkirchen oder NRW.Urban habe man in München vielen interessierten Projektentwicklern gezielt Rede und Antwort stehen können. Wenn nötig auch zu sehr vertraulichen Gesprächen in einer abgeschotteten Lounge.

Großes Flächenpotenzial ein Pfund

„Zählbares können wir heute noch nicht präsentieren, aber ich verrate sicherlich nicht zu viel, wenn ich sage, dass es etwa für die Flächen Graf Bismarck und Schalker Verein Ost und West interessante Entwicklungen geben könnte“, so Schiffkowski. Projektentwickler vor allem hätten sich am Gelsenkirchener Stand vorgestellt und informiert.

Das große Flächenpotenzial, das es in der Stadt gibt, könnte am Ende doch ein Pfund sein für die Neuansiedlung von Unternehmen. „Die Projektentwickler kaufen Flächen auf, bereiten sie auf, bauen Hallen und vermieten sie anschließend zielgerichtet und für lange Zeit an einen Partner, in dessen Auftrag sie das Areal entwickelt haben“, erläutert Schiffkowski gängige Mechanismen aus dem Bereich der Wirtschaftsförderung.

 
 

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