Christoph Metzelder im Bene-Interview

Christoph Metzelder (36) zeigte nicht nur als Profifußballer bei Bundesliga-Clubs wie Schalke 04 und Borussia Dortmund oder in Spanien bei Real Madrid Höchstleistungen. Er zeigt auch im Charity-Bereich vollen Einsatz. Der Halteraner gründete eine Stiftung, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt. Anlässlich des 10. Jubiläums seiner Stiftung sprach er mit dem Bistumsmagazin Bene, warum er sich so für Kinder engagiert.

Kinderarmut ist vielschichtig

„Das Thema Kinderarmut ist vielschichtig. In allen Industrienationen gibt es eine Spreizung zwischen Arm und Reich, das ist nicht nur ein deutsches Phänomen. Dazu kommen die vielen Flüchtlingskinder. Deshalb haben wir leider Gottes eine Großzahl junger Menschen, bei denen nicht klar ist, dass ihr Lebensweg nach der Schule in eine Ausbildung und in ein geregeltes Leben übergeht, und das ist auf einer menschlichen ,christlichen Ebene eine große Ungerechtigkeit“, sagte er im Gespräch.

Außerdem erklärt Christoph Metzelder, inwiefern ihn seine katholische Erziehung geprägt hat: „Ich war in Haltern ja sogar beim damaligen Kaplan und heutigen Bischof Franz-Josef Overbeck Messdiener. Ich habe die Kirchenzeitung ausgetragen. Ich gehe nicht regelmäßig zur Kirche, aber wenn ich dort bin, genieße ich das sehr. Allein diese Ruhe, diese spirituelle Kraft, die dort herrscht. Der Glaube hat mir auch die nötige Demut geschenkt, um zu begreifen, dass ich als Profi-Fußballer zwar in einem tollen Geschäft tätig bin, dass das aber eine zeitlich begrenzte Parallelwelt ist.“

Das Magazin Bene hat diesmal einen Umfang von 40 Seiten und wird an rund 530 000 katholische Haushalte im gesamten Ruhrbistum versandt. Es liegt zudem in zahlreichen katholischen und anderen kulturellen Einrichtungen aus.

Spannende Video-Clips und die Online-Ausgabe des Magazins sind unter www.bene-magazin.de zu finden und können auch in einer eigenen kostenlosen App (Bene Magazin) heruntergeladen werden.

 
 

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