CDU schlägt Standortwechsel im Stadtsüden vor

Der Margarete-Zingler-Platz ist für die CDU als neuer Standort eine Überlegung wert.
Der Margarete-Zingler-Platz ist für die CDU als neuer Standort eine Überlegung wert.
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Die CDU will den Feierabendmarkt im Stadtsüden erhalten. Eine Verlagerung zum Margarete-Zingler-Platz wäre Sicht der Union eine Überlegung wert

Gelsenkirchen. Die CDU-Fraktionen in den Bezirksvertretungen Süd und Mitte fordern in den Sitzungen am Dienstag und Mittwoch dieser Woche jeweils einen Bericht der Verwaltung über die Einstellung des Feierabendmarktes in der Gelsenkirchener Neustadt. Hintergrund dessen ist eine Mitteilung über das Markt-Aus von Veranstalter Gelsendienste, weil der Zuspruch von Händlern und Kunden sehr wechselhaft gewesen und der Markt häufig ausgefallen sei.

„Das Veranstaltungsformat für den Einkauf von frischen Lebensmitteln am Nachmittag und frühen Abend wird von Berufstätigen und Familien mit Kindern geschätzt und ist eine Bereicherung des urbanen Lebens“, erklärt Lothar Jacksteit, Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung GE-Süd. „Es ist aus unserer Sicht einfach verfrüht, so schnell aufzugeben. Schließlich war der gewählte Startpunkt für den Feierabendmarkt in den Wintermonaten ausgesprochen schwierig“, ergänzt Jacksteit.

Für die Fortführung des Feierabendmarktes im Süden spricht sich auch Peter Röttgen, Sprecher der CDU-Fraktion in der BV-Mitte aus: „Was an anderer Stelle gelingt, kann und muss auch im Gelsenkirchener Süden möglich sein.“ Gemeint ist damit der Feierabendmarkt auf der Domplatte in Buer, der regen Zuspruch findet. „Um eine hohe Kundenfrequenz zu erreichen sollte die Nähe zur Bahnhofstraße auf jeden Fall gegeben sein“, so Röttgen weiter. Eine Verlagerung zum Margarethe-Zingler-Platz wäre Sicht der CDU ebenfalls eine Überlegung wert.