Bogestra kontrolliert jetzt elektronisch

Mit dem neuen elektronischen Einstiegskontrollsystem will die Bogestra ihren Fahrgästen mehr Service und Kontrolle beim Busfahren bieten.
Mit dem neuen elektronischen Einstiegskontrollsystem will die Bogestra ihren Fahrgästen mehr Service und Kontrolle beim Busfahren bieten.

Gelsenkirchen. Die Bogestra setzt ab jetzt flächendeckend auf die elektronischer Einstiegskontrolle der Abo-Chip-Karten. Das neue System soll mehr Service und Kontrolle garantieren.

Wer häufig mit dem Bus fährt, dem sind sie bestimmt schon aufgefallen: die neuen elektronischen Einstiegskontrollen für Abo-Chip-Karten wie Schoko-Ticket, Bären-Ticket oder Ticket 2000. Sie sollen die Beratungsfunktion der Fahrer ausweiten und die illegale Nutzung einer abgelaufen Fahrkarte eindämmen.

Zwar mussten die Fahrgäste schon immer vorne beim Fahrer einsteigen, doch ein flüchtiger Blick auf das Ticket reichte noch lange nicht, um das Ticket als gültig zu identifizieren. Mit dem neuen System soll das nun anders werden.

„Bitte einmal das Ticket auflegen“

Betritt man nun den Bus fordert der Fahrer auf: „Bitte einmal hier das Ticket auflegen“. Leuchtet dann eine grüne Lampe und ein Signalton ertönt, ist das Ticket gültig und man darf passieren. Ganz einfach. „Trotzdem haben wir das Ticket extra in den Ferien eingeführt, damit in Ruhe alles erklärt werden kann“, sagt Christoph Kollmann, Bogestra-Pressesprecher.

Nach einer Testphase im Juli wurde das neue System nun in allen 300 Bussen im Bogestra-Betriebsgebiet eingeführt. 700 000 Euro hat die Anschaffung gekostet. Mit integriert ist auch ein Tarifrechner. Dadurch können die Busfahrer die Kunden schneller darüber informieren, wieweit sie mit ihrem Ticket fahren können. „Das ist eine klare Service-Verbesserung“, sagt Kollmann.

Aber was ist mit den nicht-elektronischen Tickets?

„Die Fahrkarten aus Papier müssen natürlich nicht aufgelegt werden“, erklärt er „es wird auch weiterhin Kundenberater im Bus geben, die die Tickets kontrollieren.“

Vor allem die personenbezogenen Tickets können nun sowohl vom Fahrer, als auch von den Kundenberatern kontrolliert werden. „Deshalb sollten die Fahrgäste unbedingt immer einen Lichtbildausweis bereit halten“, sagt Kollmann.

Und was halten die Kunden von dem neuen System?

„Wir haben bisher nur positive Rückmeldung erhalten“, sagt Kollmann, „zwar sind alle am Anfang etwas überrascht, aber dann urteilen die meisten mit: ,total unproblematisch’.“

 
 

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