Jugendliche sprengen Schultoilette in Gelsenkirchen in die Luft – mit illegalen Böllern

Berufsschüler haben in Gelsenkirchen eine Schultoilette in die Luft gejagt. (Symbolbild)
Berufsschüler haben in Gelsenkirchen eine Schultoilette in die Luft gejagt. (Symbolbild)
Foto: imago

„Das, was vier Schüler eines Berufskollegs in Gelsenkirchen-Buer getan haben, geht deutlich über einen Jugendstreich hinaus“: So ordnet die Polizei die Tat von vier jungen Männern aus Gelsenkirchen ein. Die Schüler stehen im Verdacht, am Dienstag eine Schultoilette in die Luft gesprengt zu haben.

Um das Klo zu sprengen, sollen sie einen illegalen Böller benutzt haben. Andere Schüler haben die vier Schüler im Alter von 17 und 18 Jahren dabei beobachtet, wie sie die Toilettenräume gegen kurz vor 11 Uhr verließen.

Schüler sprengen Schultoilette in Gelsenkirchen – mit illegallen Böllern

Danach soll es einen heftigen Knall gegeben haben. „Teile der weggesprengten Kloschüssel flogen meterweit und beschädigten unter anderem auch eine Deckenlampe“, so die Polizei.

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Bei der Aktion wurde niemand verletzt

Die Schüler riefen die Lehrer um Hilfe, die die Tatverdächtigen so lange in Schach hielten, bis die Polizei eintraf. Diese ermitteln nun wegen Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Bei der Spreng-Aktion wurde zum Glück niemand verletzt. Andere Schüler befanden sich zur Tatzeit nicht im Toilettenraum der Schule.

Im Zuge dessen warnt die Polizei noch einmal eindrücklich vor illegalen Böllern:

„Illegale Sprengkörper ohne die notwendigen CE-Prüfzeichen sind potentiell lebensgefährlich. Gegenstände, die durch Böller zur Explosion gebracht werden, können zu lebensgefährlichen Geschossen werden.

Mitunter zünden diese Böller schon ohne den Kontakt mit Feuer. Wer nicht zertifizierte Knaller herstellt oder zündet, dem drohen bis zu 50.000 Euro Bußgeld oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Privatpersonen dürfen Feuerwerk aller Art grundsätzlich nur zum Jahreswechsel erwerben und zünden.“ (js)

 
 

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