Beziehungsarbeit ist das A und O

Was wünschen Sie sich von der Stadt Gelsenkirchen als Schulträger? Werden Sie vom Träger gut behandelt in Sachen Ausstattung?

Gernot Samsel: Der Schulträger erfüllt uns jeden Wunsch, der erfüllbar ist. Gelsenkirchen ist da wirklich vorbildlich.

Peter Nienhaus: Vielleicht ist hier nicht jeder Fassadenanstrich optimal, aber wenn es um Lernmittel geht und Instandhaltung, da können wir nur ein dickes Lob verteilen.

Und was würden Sie sich generell wünschen für ihre Arbeit? Nicht nur von der Stadt, sondern als allgemeine Arbeitsgrundlage?

Bärbel Themann: Wir hören auf Bildungskonferenzen immer wieder – durch Studien belegt – dass wir als heterogene Gesellschaft heterogene Lerngruppen brauchen, um den Schülern gerecht zu werden. Unser Schulsystem verhindert aber genau das.

Gernot Samsel: Das gegliederte System stammt aus dem vorletzten Jahrhundert. Stadtteilschulen mit gemeinsamem Lernen von Klasse eins bis zehn wären angemessener.

Peter Nienhaus: Akut wäre es schön, wenn auch unsere Schüler wieder mehr Lehrstellenchancen bekämen. Wir haben als Hauptschulen z.B. schon immer Berufspraktika angeboten, mit Unternehmen kooperiert. Daraus hat sich vieles entwickelt. Jetzt bieten alle Schulformen Praktika an, machen es uns nach. Und da bleiben unsere Schüler bei konkreten Ausbildungsangeboten schon mal auf der Strecke.

Uwe Fernholz: Ich bin die Schulformdiskussion leid. Wir arbeiten weiter, für unsere Schüler und mit Ihnen. Beziehungsarbeit ist das A und O. Ein Lächeln kann so viel bewirken. Ich wünsche uns weiterhin gute, engagierte Lehrer.

Würden Sie nicht lieber an einer anderen Schulform arbeiten?

Themann: Nein.

Nienhaus: Nein.

Samsel: Nein, ich wollte nie was anderes.

Fernholz: Nein.

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