Gelsenkirchen

Betrüger will in Gelsenkirchen Geld ergaunern - doch seine Opfer haben den Braten schon gerochen

In einer Variante des Telefonbetrugs geben sich die Anrufer als Polizisten aus. (Symbolbild)
In einer Variante des Telefonbetrugs geben sich die Anrufer als Polizisten aus. (Symbolbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
  • Betrüger will in Gelsenkirchen Geld ergaunern, indem er sich als Polizist ausgibt
  • Doch seine Opfer melden sich bei der echten Polizei
  • Zehn Menschen zählten die Beamten bisher

Gelsenkirchen. Innerhalb eines kurzen Zeitraumes haben sich am Donnerstag verhältnismäßig viele Gelsenkirchener bei der Polizei gemeldet. Der Grund: In bisher zehn Fällen gab sich ein unbekannter Mann am Telefon als Polizeibeamter aus.

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Den Angerufenen erzählte er von einem vermeintlichen Unfall eines Sohnes der Familie. Dieser läge nun schwer verletzt in einem Krankenhaus und benötige sofort einen höheren Geldbetrag, um Ansprüche des anderen Unfallbeteiligten zu bezahlen. Zivile Polizeibeamte würden das Geld abholen. Die angerufenen Gelsenkirchener waren allerdings schlauer, denn sie wurden misstrauisch und informierten die echte Polizei.

Solche Anrufe sofort abbrechen

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, derartige Anrufe sofort abzubrechen und die Notrufnummer 110 anzurufen. Unter keinen Umständen sollten Angerufene solche Zahlungsaufforderungen befolgen. Wer von angeblichen Polizisten angerufen wird und Zweifel an deren Echtheit hat, sollte sich erst Namen und Telefonnummer nennen lassen. Dann sollte man das Telefonat unterbrechen und unter der 110 nachfragen. (jp)

 

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