Gelsenkirchen

Besitzer verzweifelt: Straßenhund streunt seit Wochen durch Gelsenkirchen – darum darfst du ihn auf keinen Fall ansprechen

Besitzer verzweifelt: Straßenhund streunt seit Wochen durch Gelsenkirchen

Hündin Ella ist vor vier Wochen aus Angst ausgerissen. Seither irrt sie durch Gelsenkirchens Innenstadt. Besitzerin Beate Menne ist verzweifelt.

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  • Hündin Ella ist vor vier Wochen aus Angst ausgerissen
  • Seither irrt sie durch Gelsenkirchens Innenstadt
  • Besitzerin Beate Menne ist verzweifelt

Gelsenkirchen. Eineinhalb Jahre streunerte Ella durch Russland – ungeliebt und ohne Zuhause. In Gelsenkirchen fand die Hündin mit Beate Menne (50) und ihrem Mann endlich eine Familie. Doch das Glück hielt nicht lange.

Nur einen Tag, nachdem eine Pflegestelle den Mischling am 23. Oktober an Beate Menne vermittelt hatte, erschrak Ella bei einem Spaziergang durch den Stadtgarten vor einem anderen Hund und riss sich los. Seither irrt sie durch Gelsenkirchen.

Beate Menne und ihr Ehemann alarmierten alle möglichen Anlaufstellen, riefen via Facebook um Hilfe. Vier Wochen ist das nun her, Ella wurde immer wieder gesichtet – aber bis heute nicht eingefangen.

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Der Grund: Die Hündin ist sehr schreckhaft und zudem äußerst misstrauisch. Sie hat panische Angst vor anderen Hunden und kann Fallen förmlich riechen. „Die Tierhilfe Neuss hat uns eine Lebendfalle geliehen, es wurden Wildkameras aufgestellt und wir haben Futterstellen eingerichtet. Doch wenn Ella irgendetwas nicht ganz koscher vorkommt, lässt sie sich an dieser Stelle nicht mehr blicken“, erklärt Menne.

Sie selbst hat Ella einige Male wieder entdeckt, leider nur aus der Ferne. Die Hündin hat ihre eigene Route: einmal durch den Stadtgarten, am Maritim-Hotel vorbei und um das evangelische Krankenhaus herum zur Munckelstraße. Leider gibt es keinen zeitlichen Rhythmus.

Besitzer verzweifelt: Straßenhund streunt seit Wochen durch Gelsenkirchen
Besitzer verzweifelt: Straßenhund streunt seit Wochen durch Gelsenkirchen

„Selbst der Tierschutz ist ratlos, hat so einen Fall noch nie erlebt. Wir wissen, wo Ella ist. Aber wir kriegen sie einfach nicht zurück“, verzweifelt Beate Menne.

Sie ruft noch einmal dazu auf: Wer Ella sieht, soll sich via Facebook bei ihr melden. Auf KEINEN Fall soll man sie ansprechen oder gar selbst versuchen, sie einzufangen. Zwar geht von dem Hund für Menschen keinerlei Gefahr aus – weil sie so schreckhaft ist, würde man sie nur für immer von diesem Ort verscheuchen.

 
 

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